Willkommen bei der Ortsgruppe Margetshöchheim

Jahreshauptversammlung 16.11.2017

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Margetshöchheim,

Donnerstag, den 16. November 2017, 20 Uhr im Vereinszimmer (Margarethenhalle)

 Zuerst stellt Herr Krishan Cords die Main-Streuobst-Bienen-Genossenschaft vor.
Zum Probieren bringt er auch einige der leckeren Säfte und Apfelweine mit, die
die Genossenschaft produziert.

 Daran schließt sich die Jahreshauptversammlung an mit der Tagesordnung:

1.              Bericht des Vorstands

2.              Kassenbericht / Bericht der Kassenprüfer

3.              Aussprache und Entlastung

4.              Vorschau und Planungen für das kommende Jahr

 Wir würden uns über Ihr Erscheinen freuen. Auch Gäste sind uns immer willkommen!

 

Aktuelle Termine und Berichte:

v.l.n.r. Herr Eckert, Frau Roer (BN), Frau Roether, Frau Muth-von Hinten (BN)

Umweltpreis "Natur vor unserer Tür" für das Bauhof-Team

Für den Bau der Wildbienen-Hotels und der Anlegung blühender Streifen bedankt sich der BUND Naturschutz Margetshöchheim mit dem Umweltpreis.

 

Nachhaltigkeit weltweit -

Nachhaltigkeit weltweit - Leben und Arbeiten in Westafrika

 Der beliebte Waldpädagoge vom Walderlebniszentrum Gramschatz, Förster Wolfgang Graf,  arbeitete 10 Jahre in der Entwicklungszusammenarbeit in Togo und Ghana. Er gab Einblicke in seine Erfahrungswelt und wie diese sich durch seine 10jährige Tätigkeit (Walderhaltung, Waldbewirtschaftung, Aufforstungen in der Savanne und Erosionsschutz zur Bodenerhaltung) als Förster in der afrikanischen Savanne verändert hat. Herr Graf gewährt Ihnen sehr persönliche Eindrücke aus seinem Leben und Arbeiten mit einheimischen Kolleginnen und Kollegen in der togoischen und der ghanaischen Forstverwaltung und seine besondere Beziehung zu Land und Leuten; eine kleine Reflexion über "fremd sein" dort und hier eingeschlossen. Es gab kleine Gaumenfreuden, die nach EWE-Art zubereitet waren.
Diese Veranstaltung wurde über „Engagement Global“ im Rahmen des Programms „Bildung trifft Entwicklung“ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.

"Natur vor unserer Tür": Wildbienen-Hotels:
Umweltpreis für Bauhof-Team

 Mit den ersten Sonnenstrahlen begann es an den Wildbienen-Hotels der Gemeinde zu summen. Das Bauhof-Team pflegt nicht nur die Grünanlagen der Gemeinde, sondern stellte vor drei Jahren neben den Tennisplätzen und neben dem Bauhof jeweils ein Wildbienen-Hotel mit verschiedenen Nistmöglichkeiten für Wildbienen auf. Besonders Frau Ellen Roether setzte sich für diese Maßnahme für die Artenvielfalt ein.

Jetzt kann man erkennen, dass diese Nisthilfen gut angenommen wurden, z.B. durch die rote Mauerbiene, die wie eine kleine Hummel aussieht. Die einzeln lebenden Wildbienen nutzen Löcher und schmale Gänge in Holz, in trockenen Stengeln, in Mauern oder Lehmwänden um in kleinen Brutkammern einzelne Eier abzulegen. Blütenstaub wird als Nahrungsvorrat eingetragen und nach mehreren Kammern wird die Röhre mit Wachs oder Lehm verschlossen. Frau Roether beobachtete, dass besonders eine Holzscheibe aus Apfelbaumholz  von den Bienen gut angenommen wird.

Wie die Honigbienen helfen die Wildbienen Blumen und Obstbäume zu bestäuben. Aber in unserer ausgeräumten Natur fehlen nicht nur zunehmend alte Bäume, alte Häuser und „wilde“ Ecken, die Nistmöglichkeiten bieten. Auch blühende Wiesen als Nahrungsquelle werden immer seltener.

 Mit dem Bau der Wildbienen-Hotels bietet das Bauhof-Team eine schöne Möglichkeit, diese interessanten Insekten zu beobachten, die übrigens nicht stechen. Neben den Nistmöglichkeiten legten die Mitarbeiter des Bauhofs auch blühende Grünstreifen und  kleine Blumenwiesen an und sorgten so auch für das Futter für die Wildbienen.

Die Mitarbeiter des Bauhofs sorgten damit nicht nur für gepflegte Grünanlagen, sondern gestalteten das Dorf auch als Lebensraum für Wildtiere. und leisteten damit einen Beitrag zur Artenvielfalt. Für diesen Einsatz für die „Natur vor unserer Tür“ bedankt sich der Bund Naturschutz Margetshöchheim ganz herzlich. Die Ortsgruppe verleiht dem Bauhof den Umweltpreis „Natur vor unserer Tür“ und überreicht zwei Informationstafeln mit den Portraits verschiedener Wildbienen.(Die Informationstafeln wurden in der Kreisgruppe Bad Kissingen des BUND Naturschutz entwickelt.)

 Mit einem Buch über Hummeln und Wildbienen und mit Süßigkeiten bedankt sich der Bund Naturschutz  bei den Bienenfreunden Er möchte damit auch die Bürger anregen, ihre Gärten bienenfreundlich mit blühenden Pflanzen zu gestalten.

 Die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz verleiht den Umweltpreis an Bürger, die sich in ihrem direkten Umfeld aktiv für die Natur einsetzen und ihren Ort auch als Lebensraum für Pflanzen und Tiere auffassen.

 Berichte 2016:

"Charakteristika der Orchideen", Vortrag von Ulrike Hünig
 Donnerstag, 10.November 2016, 20.00 Uhr,

Am 7.3.2016 gründete sich in Zell die Initiative "Leiser! Bürgerinitiative gegen Lärm in Stadt und Landkreis Würzburg" durch Bürger*innen vor allem aus Zell, Margetshöchheim und Unterdürrbach, die sich gegen zunehmende Lärmbelastung wehren, sei es durch Fluglärm, durch Straßen-und Bahnlärm. Das Maintal ist durch zwei Straßen, zwei Bahnlinien und durch den Flugbetrieb am Schenkenturm belastet. Gerade am Wochenende, wenn die Menschen Erholung suchen, betrifft der Fluglärm auch den Würzburger Ortsteil Unterdürrbach und Teile von Veitshöchheim. 

 Unter dem Motto: „Trasse in Flammen“ fanden am 13.2. an 14 Orten Mahnfeuer gegen die B 26n, die geplante Autobahnwestumgehung Würzburgs, statt. Die Gemeinde Margetshöchheim ist Mitglied in der BI gegen die B 26n, die kaum Entlastung, dafür aber noch mehr Verkehr ins Maintal bringen würde. Margetshöchheim ist übrigens so etwas wie die Keimzelle des Widerstands gegen die Autobahnwestumgehung, da hier 1984 die erste Bürgerinitiative gegen die Westspange gegründet wurde.

Da in Kürze die Entscheidung über die erneute Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan ansteht, rief die BI auch die Margetshöchheimer auf, am 13.2. zwischen 18 und 20 Uhr ihren Widerstand beim Mahnfeuer an der Auffahrt Nord auf die Staatsstraße hinter Tegut zu zeigen.Trotz des Regenwetters versammelten sich etwa 50 Margetshöchheimer an dem von der Freiwilligen Feuerwehr entzündeten Mahnfeuer. Bürgermeister Waldemar Brohm, der trotz angeschlagener Gesundheit erschienen war, erläuterte in seiner Ansprache die Argumente der Gegner der Westumgehung, die ökonomisch wie ökologisch sinnlos und schädlich sei.

Für die Ortsgruppe des BN wies die Vorsitzende Brigitte Muth - von Hinten auf die Schäden hin, die eine Autobahn für unsere noch weitgehend intakte Landschaft mit sich bringen würde, auf den Flächenverbrauch, die Gefährdung von Trinkwasserschutzzonen und die Zerschneidung der Landschaft.
Musikalisch wurden die Demonstranten von Gerti Aulbach-Müller, Bernhard von der Goltz und Thomas Kaiser unterstützt.
Mehr zur "Trasse in Flammen" unter
http://www.msp-autobahn.de (linke Seite)
Es gab Bio-Most und  Margetshöchheimer Apfelsaft von der Streuobst-Bienen-Genossenschaft.

 ------

Bericht von der Mitgliederversammlung am 19.11.2015

Ein kurzer aber schöner Film entführte die Besucher in die Welt der Bienen und der Imkerei. Imker Karl Heinz Köhler aus Greußenheim berichtete von seiner Freude an den Bienen, ihrer großen Bedeutung für die Bestäubung von Obst und Gemüse, aber auch von den Problemen mit der intensiven Landwirtschaft. Blüten, Akazien  und Wald konnte man dann in verschiedenen Honigen schmecken.

In der anschließenden Mitgliederversammlung wurde das bewährte Team aus Brigitte Muth-von Hinten, Gabriele Roer, Eckehard Bienmüller und Barbara Kappel wiedergewählt. Als Beisitzer stellten sich  Henning Krieg, Hans Rodenburg und Gerhard von Hinten zur Verfügung, als Revisoren Peter Etthöferund Rudi Brix. Die Vorsitzende danke den Vorstandsmitgliedern und den Betreuerinnen der Kindergruppe „Naturfüchse“.

"Natur vor unserer Tür": Schwalben am Haus
Umweltpreis des Bundes Naturschutz Margetshöchheim

Wir danken der Familie Krapf für den Schutz und die Pflege der Schwalben an ihrem Haus!

Erfreut begrüßten Jutta und Werner Krapf  in der Würzburger Straße auch dieses Jahr wieder die Schwalben an ihrem Haus, viele Nester sind besetzt und unaufhörlich fliegen die Schwalben zwitschernd hin und her, um ihre Brut zu füttern. 18 künstliche, gekaufte Nester und 5 von den Schwalben selbst gebaute Nester bilden die Kolonie. Rechtzeitig vor der Rückkehr der Schwalben räumte die Familie Krapf  von den Kotbrettern das angehäufte „Schwalben-Guano“ und reinigte auch die künstlichen Schwalbennester. Bei der Renovierung ihres Hauses nahmen sie ebenfalls Rücksicht auf die Mehlschwalben.

Zwar stehen Schwalben und ihre Nester unter Naturschutz, die Nester dürfen auch im Winter nicht abgeschlagen werden. Aber dass eine Familie eine ganze Kolonie Schwalben  so aktiv willkommen heißt, ist eher selten. Daher verleit der Bund Naturschutz Margetshöchheim der Familie Krapf ihren Umweltpreis „Natur vor unserer Tür“. Der Bund Naturschutz bedankt sich bei den Schwalbenfreunden mit einem Vogelbuch und Bio-Wein. Für weitere Schwalbenfreunde, die mehr als 5 besetzte Nester am Haus nachweisen, hält die BN-Vorsitzende Brigitte Muth-von Hinten ebenfalls ökologische Produkte bereit.

 Die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz verleiht den Umweltpreis an Bürger, die sich in ihrem direkten Umfeld aktiv für die Natur einsetzen und ihren Ort auch als Lebensraum für Pflanzen und Tiere auffassen. Der erste Umweltpreis ging an das Main-Hotel Eckert für den Erhalt einer großen Eiche.

Streuobst: Pflege und Vermarktung

Im Frühjahr 2014 wurde die Main-Streuobst-Bienen-Genossenschaft gegründet, die sich um die Förderung des Streuobst, um Schulungen zur Pflege und um die Vermarktung kümmert. Mehr dazu unter:
info@streuobst-bienen.de

Main-Streuobst-Bienen eG Mainstr. 15 (Rathaus) 97276 Margetshöchheim Tel. 0931-46862-24

 Bericht 2015

Umweltfilm  Plastic Planet, am 23. Februar 2015
Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Plastikdose für das Müsli, von der Quietscheente bis hin zur Trockenhaube. Plastik sammelt sich immer mehr in der Natur und besonders im Meer an. Es enthält hormonell wirksame Stoffe und  benötigt bis zu 500 Jahren um zu zerfallen. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie sehr uns Plastik umgibt und welche Gefahren davon ausgehen.

Bericht 2014:

Pflege des Trockenrasens "Äußere Bachellern" am 20.9.14

Wieder fanden sich 10 aktive Helfer ein, um den Trockenrasen zu pflegen und so die Beweidung durch Schafe zu ergänzen.

 Mitgliederversammlung am 29.9.14

Auf die Berichte der Vorstandsmitglieder und die Planungen für das kommende Jahr folgten
Griechische Impressionen: Blumen und Landschaften

  

 Bericht 2013:

"Energiewende bei der Stromversorgung in Deutschland"

 Vortrag mit dem Experten Erich Waldherr am Montag, 27. Januar 2014

Nach der Katastrophe von Fukushima waren fast alle für die Energiewende, um die Risiken der Atomenergie zu vermindern, um das Klima zu schützen und um so die Zukunft zu sichern. Aber jetzt werden vor allem Hindernisse diskutiert und Ministerpräsident Seehofer zeigt uns die Wende von der Wende von der Wende .......
Der BN-Experte Erich Waldherr zeigte in seinem Vortrag auf, wie bei der Stromversorgung der Systemwechsel gelingen kann. Was ist nötig, um auf erneuerbare Energien umzusteigen? Wie muss man Solar- und Windenergie ergänzen? Welche Rolle kommt noch den fossilen Energien zu? Wird die „Energie in Bürgerhand“ von der Politik und den großen Stromkonzernen ausgebremst ? Welche Möglichkeiten gibt es für Regelenergie und Speicher? Er geht auch auf die Preisdebatte und die Sorgen des Naturschutzes ein.

Mitgliederversammlung  2013 war am 25.November

Schutz des eigenen Trinkwassers:

Unterdessen erhielt Margetshöchheim für seine Trinkwasserversorgung eine Genehmigung für 20 Jahre.
Viele Details über die 20jährige Genehmigung, über die weiterhin verlangten Untersuchungen über die Ausseindersetzung mit Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt finden Sie auf der Seite der Margetshöchheimer Mitte:

 http://www.margetshoechheimer-mitte.de

Die Ortsgruppe warb auch für die Europäische Bürgerinitiative gegen die Privatisierung der Trinkwasserversorgung (www.right2water.eu). Diese war erfolgreich, aber jetzt droht durch das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA erneut der Zwang zur Privatisierung.

Umweltpreis 2013    „Natur vor unserer Tür“

Im März 2013 verlieh der Bund Naturschutz Margetshöchheim einen Umweltpreis:
                  „Natur vor unserer Tür“- ein alte Eiche hat Freunde

    Große Bäume haben es oft   schwer in den Dörfern. Daher wird der Bund Naturschutz Margetshöchheim in lockerer Folge Naturfreunden, die vor ihrer Haustüre „einfach so“ ein Stück Natur erhalten und gestalten, mit einem Umweltpreis danken.
Viele Bürger erkennen den Wert gewachsener, eingegrünter Gärten oder freuen sich über Schwalben, die rings um ihr Haus ihre Nester bauen und unterstützen das. Sie sehen ihre Umgebung nicht nur als ihr eigenes Revier, sondern auch als Lebensraum für Pflanzen und Tiere und gestehen ihnen ihren Platz zu.
Beispielhaft will die Ortsgruppe solche Bürger auszeichnen und andere zur Nachahmung inspirieren.

 1. Umweltpreis 2013
 für das Main-Hotel Eckert,

für die alte Eiche am Zeilweg

  Als ersten Preisträger haben wir das Main-Hotel Eckert ausgewählt:
Herr Georg Neteler, der Besitzer  des  Main-Hotels Eckert, erhält die alte Eiche am Zeilweg und integriert sie in den Hotelgarten. Für sich und seine Hotelgäste schafft er  damit einen angenehmen Aufenthaltsbereich. Der stattliche Baum verleiht dem modernen Hotel mit seinem Restaurant einen gediegenen Eindruck. Das Main-Hotel Eckert bewahrt damit einen Baum, der das Ortsbild prägt und an alte Zusammenhänge erinnert: Der Zeilweg, der dem neuen Baugebiet seinen Namen „Am Zeilweg“ gab, war einer der Wege, die hinaus in die Flur führten, begleitet von einem Graben und einer ganzen Reihe von Eichen. Das Ehepaar Neteler  sichert damit aber auch den hohen ökologischen Wert eines großen, alten Baumes: Ein solcher Baum produziert Sauerstoff, verdunstet Wasser und filtert Feinstaub aus der Luft, mit seinem Schatten erzeugt er ein angenehmes Kleinklima um sich herum. Eine Eiche ist Lebensraum für zahlreiche heimische Insekten. Sie bietet vielen Vögeln Nahrung und Nistplätze, auch Eichhörnchen und Fledermäuse sind ihre Gäste.

Dafür nimmt das Hotel auch Einschränkungen auf sich: Ein großer Baum schränkt die Gestaltungsmöglichkeiten eines Garten ein, Nachbarn ist das Laub im Herbst oft lästig. Und in gewissen Abständen sind kostenträchtige Überprüfungen nötig. Trotzdem lieben Herr und Frau Neteler diese Eiche und erhalten diesen schönen, ökologisch wertvollen Baum.

Daher verleiht der Bund Naturschutz Margetshöchheim an Herrn Georg Neteler und das Main-Hotel Eckert ,Friedenstraße 41, den Umweltpreis „Natur vor unserer Tür“ und bedankt sich bei ihm mit einem Bildband über den Steigerwald und mit ökologischem Wein.

 

------------------

Neue Baugebiete in Margetshöchheim - gegen den Bevölkerungsschwund?

Klicken Sie den Leserbrief weiter unten an!

--------------------------------------------

Bericht 2012:

 

Mitgliederversammlung2012

Bei der Mittgliederversammlung am Montag, den 15.Oktober 2012, gab die Vorsitzende einen Bericht über die Aktivitäten des Jahres.  Im Anschluss an die Aussprache wurden Bilder einer Bund-Naturschutz-Reise ins Donaudelta gezeigt. Gerhard von Hinten zeigte die Vogelwelt des Donaudeltas und Impressionen aus der Steppe der Dobrugea in Rumänien.

Pflege der Bachellern

Wieder eine folgreiche Pflegeaktion mit vielen Helfer und stärkender Brotzeit

Für den Schutz des eigenen Trinkwassers:

Aktuell: Die Petion der Gemeinde gegen ein unnötiges zusätzliches Gutachten zur Wasserschutzzone war erfolgreich!
Näheres zur Petition und zum Stand der Verhandlungen mit dem Wasserwirtschaftsamt unter : www.margetshoechheimer-mitte.de

Das Problem: Das Amt für Wasserwirtschaft fordert vor der Verlängerung der Genehmigung der Trinkwasserversorgung ein neues hydrogeologisches Gutachten. Dabei dürfte das Gutachten rund 15 000 € kosten, Bohrungen und Untersuchungen dazu aber ein Vielfaches. Auf Antrag der Margetshöchheimer Mitte (MM) wendet sich jetzt die Gemeinde in einer Petition an den Bayerischen Landtaggegen das geforderte hydrogeologische Gutachten.

„Begründung: Das Trinkwasser der Gemeinde Margetshöchheim weist nachweislich seit Jahren eine einwandfreie Qualität auf und erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben. Erreicht wurde dies durch eine Fülle von konsequenten und teilweise sehr kostenintensiven Maßnahmen zur Nitratsenkung, die nicht nur in Bayern Modellcharakter hatten. Die von der Wasserwirtschaft geforderten Maßnahmen sind für einen kleinen Wasserversorger mit einwandfreiem Trinkwasser fachlich und sachlich nicht angemessen. Dadurch würde das Wasser nicht besser, wohl aber teurer.“

 Bund Naturschutz in Margetshöchheim unterstützt diese Petition. Die Trinkwassergewinnung vor Ort hat eine große ökologische Bedeutung für den allgemeinen Grundwasserschutz. Die Bevölkerung erhält Trinkwasser von hoher Qualität und  ist dann im Gegenzug bereit, entsprechende Einschränkungen zum Schutz des Grundwassers hinzunehmen. Durch unsinnige Verteuerungen durch unnötige Gutachten wird diese Akzeptanz des Trinkwasserschutzes aufs Spiel gesetzt.
Besonders gilt:
Es kann nicht die Aufgabe eines kommunalen Wasserversorgers sein  allgemein wissenschaftlich interessante hydrogeologische Daten zu liefern, die aber nichts zur Verbesserung der  Trinkwasserversorgung beitragen.

 In den aktuellen Richtlinien wird für  Wasserschutzzonen und ihre Verordnungen eine „ausreichende Wirksamkeit“ verlangt.  Diese Wirksamkeit  wird in Margetshöchheim durch die mustergültigen  Sanierungserfolge bei der Nitratbelastung belegt und ebenso durch die Einhaltung aller anderer aktueller Parameter für die Trinkwasserqualität.

Wasserschutzzonenverordnungen sollen „dem Schutzziel genügen, aber ohne Übermaß“. An diese Richtlinie sollte sich auch das Wasserwirtschaftsamt halten. Für Margetshöchheim liegt ein hydrogeologisches Gutachten der TGU von 1992 vor, das seine Wirksamkeit bewiesen hat. Die Forderung nach einem neuen Gutachten, um weitere hydrogeologische und hydrochemische Daten zu erhalten, verstößt gegen dieses Übermaß-Verbot.

Um die Nitratbelastung zu senken, hat Margetshöchheim das gesamte Wassereinzugsgebiet in die Trinkwasserschutzzone aufgenommen. Im allgemeinen wird das vom Wasserwirtschaftsamt nicht verlangt (siehe Übermaß-Verbot). Daher ist es nicht einzusehen, dass wegen eines eventuell etwas zu klein berechneten Wassereinzugsgebietes ein neues Gutachten verlangt wird. Denn ihre Wirksamkeit hat die Schutzzone bewiesen - es wird einwandfreies Trinkwasser gewonnen.

Wachsam sein:  Das Sportgelände wird am bisherigen Standort erweitert.

Das beunruhigte den Bund Naturschutz:
Die Sportgemeinschaft Margetshöchheim 06 führte eine Mitgliederbefragung zum Standort des Sportgeländes durch, aber ohne grundlegende Informationen. Sie bot die Auswahl zwischen 3 Möglichkeiten:
1. bisheriger Standort
2. nördlich des Ortes
3.  .....(eigener Vorschlag)
Aber direkt im Norden des Ortes, also im Sandflurgebiet, liegt die Wasserschutzzone II, und dort sind damit Sportanlagen verboten. Daher fragten wir uns: Wollen ein paar in der SG06  mit dieser Umfrage das eigene Trinkwasser in Frage stellen?  Oder nur ganz unschuldig Ideen sammeln?
Die Mitglieder der SG06 haben unterdessen erfreulicherweise für das bisherige Sportgelände plädiert. Damit ist diese Bedrohung des Trinkwasserschutzgebietes vorerst gebannt. Aber es heißt wachsam bleiben, da eine solche "Freifläche" wie das Wasserschutzgebiet leicht die Phantasie beflügelt.

Wie leichtfertig aber das eigene Trinkwasser in Frage gestellt wurde, zeigt eine Email von Herrn Fabian Riedner an die MM:

www.margetshoechheimer-mitte.de/025e73978e12a060a/index.html

Fabian Riedner, der in der Sportgemeinschaft als Organisationsleiter tätig ist, sprach sich dort dafür aus, das Wasserschutzgebiet aufzugeben, und plädierte für Fernwasser.
Den menschengemachten Klimawandel, den weltweit Hunderte von Wissenschaftlern bestäti-gen, stellte er locker in Frage. Daneben beklagte er die Qualität des Margetshöchheimer Trinkwassers.
Tatsächlich ist das Margetshöchheimer Trinkwasser einwandfrei : Es hält alle Parameter ein, es hatte noch nie Belastungen durch bakterielle Keime oder durch Pestizide - daher wird es unbehandelt, wie es aus dem Brunnen strömt, abgegeben. Es wird also nicht gechlort. Es ist nicht so hart wie das Würzburger Wasser. Die Härte ist auch kein gesundheitliches Problem, nur die Maschinen verkalken schneller als bei weichem Wasser. Der Nitratwert liegt durch die Sanierungsmaßnahmen der Gemeinde deutlich unter den Grenzwert (43,g mg/l bei einem Grenzwert von 50 mg/l). Dafür sind Einschränkungen für die Landwirtschaft nötig und Was-serschutzgebiete mit entsprechenden Auflagen und Verboten. So wurden in der Wasser-schutzzone II Sonderkulturen wie Rhabarber, Himbeeren oder Lauch verboten. Denn sie wur-den früher stark mit Mineraldünger gedüngt, der dann vom Regen als Nitrat in das Grundwas-ser ausgewaschen wurde.
Und da zeigt sich die Verantwortungslosigkeit beim „Konsumieren“ : Auflagen zum Schutz des Trinkwassers sollen andere einhalten, die uns dann Fernwasser liefern.
Bitte sehen Sie sich selbst die zweifelhaften Äußerungen von Herrn Riedner auf der Homepa-ge der Margetshöchheimer Mitte an.
Und unterstützen Sie uns dabei, diese wichtige Lebensgrundlage vor Ort zu erhalten, gegen verantwortungslose Planspiele!
 

--------------------------------------------------

Berichte 2011:

Jahreshauptversammlung 2011 mit Neuwahlen
am 17.Oktober 2011 

Die Neuwahlen ergaben bei  geringen Änderungen den folgenden Vorstand:

  • 1.Vorsitzender:  Brigitte Muth-von Hinten  
  • 2.Vorsitzender:  Gabriele Roer                    
  • Schatzmeisterin:  Barbara Kappel         
  • Schriftführer:      Eckehard Bienmüller    
  • Beisitzer:            Norbert Tratz, Henning Krieg, Hartwig Ehrlicher

Kassenprüfer:    Peter Etthöfer und Dr. Sigrid Oehler-Klein 

Die Vorsitzende dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für  ihre bisherige Unterstützung und den neuen Vorstandsmitglieder für ihre Bereitschaft weiter aktiv zu sein..

Viel Interesse fand ein Bericht über eine BUND-Wanderreise:
        Impressionen aus den Donau-Karpaten

Regelmäßige Aktionen:

Amphibien-Rettung im März
Mähen des Naturdenkmals "ÄUßere Bachellern" im Herbst
Pflege des Flutgrabens

Dabei suchen wir immer tatkräftige Helfer!

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Interessante Streuobstwanderung in Zell am 18.9.11 :

 

Auf den Spuren von Bohnapfel, Goldparmäne, Kaiser Wilhelm und Mollebusch mit den Pomologen Balling und Wolfert. Es war wirklich lohnenswert!

Wer Obst aus Streuobst oder andere Produkte rund ums Streuobst  sucht oder selbst anbieten möchte, kann im Internet fündig werden:

Marktplatz Streuobst

 

Neue Gesetzeslage zum Gehölzschnitt unbekannt?

 Seit langem verbietet das Naturschutzgesetz das Abschneiden oder auf den Stock setzen von Hecken im Außenbereich im Sommerhalbjahr, genauer vom 1. März bis zum 30. September. Dies soll besonders Nistplätze , Brut- und Zufluchtsplätze der Tiere schützen. Das neue Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG  §39) unterscheidet hier nicht mehr zwischen Außenbereich und bebautem Bereich. Also gilt die Sperrfrist auch im bebauten Bereich und in Hausgärten. Zulässig sind in dieser Zeit nur „schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen“.  Im Informationsblatt der Gemeinde Margetshöchheim vom April 2011 wurde darauf auf der 1. Seite hingewiesen.

            Momentan wird das bei gärtnerischen Planungen eher übersehen. Hoffentlich bessert sich das im nächsten Sommer.

 Zitat aus BNatSchG  §39:

 „Es ist verboten, ....

Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.“

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 ---------------------------------------------------------

 

Wie viele Bäume  bleiben uns im Ort?

Diese Eiche im Wilhelm-Busch-Weg sollte gefällt werden, da Überfüllungen bei der Anlage des Weges vor rund 20 Jahren und Bauarbeiten daneben vor rund fünf Jahren einem Anliegern Anlass zur Sorge gaben und ihre Standsicherheit in Zweifel gezogen wurde. Unten finden Sie unseren Leserbrief  dazu.

Aber im Herbst nahm es vorerst ein gutes Ende, wie auch die Mainpost am 7.9.11 berichtete.

Zugversuch an der Eiche

Am 1. September wurde die Eiche am Wilhelm-Busch-Weg von der Firma Jacob  (Sachverständige für Statik, Verkehrssicherheit und Wertermittlung von Bäumen) genau untersucht. Mit Schallmessungen wurde das Holz des Stammes und auch die Ausdehnung der Wurzeln untersucht. Durch zwei Zugversuche wurde ein Teil einer Sturmbelastung simuliert und die entsprechende Dehnung und Hebung gemessen. Das Gutachten bestätigte dann die Standsicherheit der Eiche. Nachuntersuchungen sollen in 5 Jahren folgen. Die Ortsgruppe des BN und zwei Nachbarn beteiligten sich mit rund 1200 € an den Kosten der aufwändigen Untersuchungen, die  rund 3400 €  kostete.

 Der Einsatz der Nachbarn und unserer Ortsgruppe hat sich also gelohnt. Und es ist vielleicht eine Warnung an diejenigen, die schnell mal die Standfestigkeit eines lästigen Baumes in Frage stellen.

 

  Hoffung für die Eiche

 

In dem Bericht „Ein Baumriese wird fallen“ der Mainpost vom Donnerstag, den 10.Februar 2011  heißt es, „der örtliche Bund Naturschutz sei eingebunden gewesen“. Das klingt, als hätten wir dem Fällen der Eiche zugestimmt. Tatsächlich haben wir uns an der Seite der Nachbarn bemüht, die Risikovermutungen des Fachberaters des Landratsamtes genauer prüfen zu lassen.

So bestätigten uns auswärtige Sachverständige, dass Eichen Überfüllungen besser vertragen als z.B. Buchen. Schäden an den Wurzeln müssten sich bei Eichen an Schäden in der Krone zeigen - aber die Krone ist wunderbar in Ordnung. Außerdem verlangten wir direkte Untersuchungen am Baum, nicht nur Vermutungen auf Grund der Vorgeschichte. So kann man mit Schallmessungen und Nadelbohrungen prüfen, ob das Holz von Pilzen oder Fäulnis befallen ist. Und mit Zugversuchen kann man die Standfestigkeit der Wurzeln prüfen. Es gibt zwar einen akademischen Streit um Zugversuche, aber es gibt auch große Büros, die ihre Statikgutachten darauf aufbauen.

Während ein Gespräch mit dem Bürgermeister und Betroffenen keinen Erfolg brachte, fand sich der Gesamtgemeinderat am letzten Dienstag (8.2.11) doch bereit, das Thema noch einmal zu behandeln. Der Gemeinderat lies sich überzeugen, dass man sich auf tatsächliche Untersuchungen stützen sollte, bevor man einen so großen, das Ortsbild prägenden Baum fällen lässt. Man beschloss, dass Angebote für entsprechende Gutachten eingeholt werden. Es sollte außerdem selbstverständlich sein, dass die Gemeinde für solche Baumprüfungen ebenso ein Zugangsrecht hat wie für die Arbeiten beim Fällen eines Baumes.

Bäume im Ort bringen uns die Natur näher, verbessern das lokale Klima, erhöhen die Wohnqualität - da sollten Bürger und Verwaltungen bei Planungen wie bei Bauarbeiten wachsam sein. Denn ein großer Baum lässt sich nicht wie ein paar Geranien schnell ersetzen.

Brigitte Muth-von Hinten
Bund Naturschutz Margetshöchheim

 "Natur zum Wochenende" -

- zum Beispiel am Samstagvormittag durch blühende Streuobstwiesen wandern und in versteckten Ecken Küchenschellen entdecken. So lud der Bund Naturschutz Margetshöchheim in diesem Frühjahr jeweils einmal im Monat zu einem informativen Spaziergang oder Ausflug ein. Zehn bis fünfzehn Naturfreunde fanden sich jeweils zusammen. Zwar wurde stets ein bestimmter Lebensraum vorgestellt, daneben aber vielerlei im Vorbeigehen beobachtet.
Begeisterung weckten die Märzenbecher bei Gössenheim, die man nicht so leicht ohne Führung entdeckt. Und anschließend saßen wir noch in geselliger Runde beim Schoppen-Franz zusammen.
Bei der Vogelstimmen-Führung prägten sich vor allem die ausdauernd flötenden Mönchsgrasmücken ein. In der vielfältigen Margetshöchheimer Flur mit Hecken und Streuobstwiesen ließen sich aber auch seltene Vögel wie Baumpieper und Rotmilan sehen.

Im Jahr des Waldes luden wir zum Schluss am Pfingstsamstag zu einem schattigen Waldspaziergang im Guttenberger Forst ein. Der Walderlebnispfad, der auch Erwachsenen viel Interessantes bot, wurde mit Fahrgemeinschaften erreicht. Mit einer gemütlichen Einkehr wurde der Ausflug abgerundet.

Auf diese Weise bot die Ortsgruppe Mitgliedern und Interessierten ohne großen Aufwand die Möglichkeit, den Start ins Wochenende zu genießen, einen Ausschnitt der Umgebung näher kennenlernen und andere Naturfreunde zu treffen.

Einspruch im Raumordnungsverfahren
gegen die Autobahn-Westumgehung B26n
durch die Ortsgruppe Margetshöchheim.

Umfangreiche Unterlagen zu dieser Planung findet man unter:

http://www.regierung.unterfranken.bayern.de/unsere_aufgaben/3/6/20693/index.html

Haus- und Straßensammlung des Bundes Naturschutz vom 28.3 - 3.4.2011

Im Bund Naturschutz wird viel ehrenamtliche, kostenlose Arbeit geleistet. Aber vieles kostet auch  Geld: Maschinen und Reparaturen zur Pflege von Grundstücken, Ankauf schützenswerter Grundstücke, Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit, z.B. zur Wiedereinbürgerung der Wildkatze oder der Biber, z.B. zum Kampf gegen die B26n oder zum Atom-Ausstieg, hauptamtliche Kräfte, die für den Verein organisatorisch und inhaltlich arbeiten und z.B. Stellungnahmen zu amtlichen Planungen herausgeben. Die diesjährige Sammlung in Margetshöchheim brachte 718 €, außerdem sammelten auch Schüler.

Überblick über Aktionen 2010:

Bäumepflanzen mit dem Förster

Um den Margetshöchheimer Wald artenreicher zu gestalten und um ihn durch geeignete Baumarten wetterfest für den kommenden Klimawandel zu machen, beschloss die Gemeinde Margetshöchheim zusammen mit dem Forstamt Neupflanzungen vorzunehmen.  Mit Hilfe der Bürger und etlichen Kindern, die dabei auch den Gemeindewald kennenlernten, wurden am 20. November rund 900 kleine Bäumchen gesetzt, vor allem seltene Arten: Eiben, Wildkirschen, Elsbeeren etc..

Streuobst-Tage in Margetshöchheim, 16.,17.Okt. 2010

Sie wollen sich über Streuobst informieren:
www.streuobst-mainfranken.de

 

Jahreshauptversammlung am 7. Oktober 2010

Nach dem Bericht über die Aktivitäten im letzenJahr vom Krötensammeln bis zur Pflege der Bachellern, von Vogelwanderung bis zum Klima-Buffet  folgte der Kassenbericht und die Vorschau aufs kommende Jahr. Vortrag zum Thema Energie ist geplant. Ab dem Frühjahr soll monatlich, eher am Feierabend, zu einer kleinen Exkursion oder zu Spaziergängen zu interessanten Biotopen in der Nähe eingeladen werden.

Anschließend zeigte Gerhard von Hinten stimmungsvolle Bilder aus der Natur, aus  Margetshöchheim , aber auch von Ausflügen in den Steigerwald und in die Naturschutzgebiete bei Karlstadt!

Ausflug zum Wildpark Bad Mergentheim

Am 21.März  besuchten Naturfüchse und Mitglieder den Wildtierpark bei Bad Mergentheim ein. Beim Rundgang mit  Fütterung konnte man wilde Tiere wie Wölfe oder Bären aus der Nähe beobachten, die einmal in unseren Wäldern gelebt haben. Seltene, scheue Tiere wie den Fischotter glitten direkt vor uns ins Wasser. Luchs und Wildkatze, die sich bei uns wieder ansiedeln, konnte man bei der "Jagd" auf Futter beobachten.  Dazu klapperten die Störche und die Geier flogen über unsere Köpfe. Ein lohnender Ausflug.

Weitere Bilder unter "Ein Blick in die Natur"

------

Essen gegen den Klimawandel?

„Klima-Buffet“ in Margetshöchheim

In Margetshöchheim lud der Bund Naturschutz am 4.März zu einem „Klima-Buffet“ ein. Schlagzeilen über Kühe als „Klimaschweine“ nutzte Brigitte Muth-von Hinten um die Besucher über die Klimabelastungen durch die Landwirtschaft zu informieren. Der ökologische Landbau spart Energie, da er keine mineralischen Düngemittel verwendet, zu deren Herstellung viel fossile Energie benötigt wird.

Bedenklich ist der große Umfang der Viehhaltung, die über 60% der Agrarfläche in Deutschland für Futtermittel benötigt. Wiederkäuer wie Kühe geben bei der Verdauung und über den Mist viel Methangas an die Umwelt ab. Das ist besonders kritisch, da Methan rund 20 mal klimaschädlicher ist als CO2. Dadurch belasten Rindfleisch und Milchprodukte die Umwelt besonders stark. Andererseits ist in rauen Lagen wie der Rhön oder den Alpen nur Grünlandwirtschaft möglich. Manche Vorschläge für klimaschonende Viehhaltung - wie möglichst wenig Bewegung für die Tiere - wiedersprechen auch einer artgerechten Tierhaltung. Problematisch ist bei manchen Angaben im Internet auch die Aufteilung der CO2- Belastung zwischen Fleisch und den verschiedenen Milchprodukten

An einzelnen Beispielen aus einem Warenkorb erklärte Frau Muth-von Hinten weitere Klima-Belastungen durch die Ernährung. Most aus Streuobst-Äpfeln bringt wie Freiland-Gemüse nur eine geringe Belastung, bei Tiefkühlgemüsen und Konserven kommt ein entsprechender Energiebedarf dazu. Besonders klimaschädlich sind der Transport mit Flugzeugen und geheizte Gewächshäuser. Bei Einkaufsfahrten mit dem Auto kommt auch einiges an Klimabelastung zusammen.

Zwischendurch stärkten sich die Besucher am Buffet mit Salaten aus klimafreundlichen Wintergemüsen wie Gelbe Rüben oder Waldorf-Salat aus Sellerie. Statt eingeflogenen Krabben gab es geräuchertes Forellenfilet. Neben etwas Käse und Wildschwein-Schinken gab es auch vegetarische Brotaufstriche. Schlemmen je nach Jahreszeit – der volle Geschmack von Obst und Gemüse, das gerade Saison hat, überzeugt mehr als alle Zahlen, meinte einer der Besucher. „Freilandgemüse aus der Region und aus Bio-Anbau je nach der Jahreszeit, dazu weniger Fleisch und Milchprodukte“ lautet zusammengefasst die Regel für eine klimafreundliche Ernährung. Allerdings gibt es für kritische Verbraucher keine passende Kennzeichnung der Waren – man muss selbst überlegen, wo viele Flugkilometer dahinterstecken

Links zum Thema
Übersicht der Verbraucherzentrale:
www.mdh-sh.de/fachtagungen/Handout%20VZ.pdf
Eine Datenbank zum Thema "Klima und Treibhausgase"
www.agenda21-treffpunkt.de/daten/treibhausgase.htm

Mahnwache gegen die geplante Westumgehung B26n

Am 23.Februar  im staatlichen Bauamt Würzburg und am nächsten Tag in Karlstadt wurden Behörden und Gemeinden über die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) für die Autobahnwestumgehung (B26n)  informiert. Zahlreiche Bürger zeigten dabei zum wiederholten Mal ihre Ablehnung dieser Autobahnplanung. In Würzburg waren besonders viele Bürger aus Margetshöchheim dabei, unter anderem Bürgermeister brohm und Gemeinderäte aller Fraktionen, wie Peter Etthöfer und Werner Stadler und natürlich etliche BN-Mitglieder.

-----------------------------------------------------------

Überblick über Aktionen 2009:

Frischluft am Feierabend - Schutz für Nichtraucher

Für das erfolgreiche Volksbegehren für konsequenten Nichtraucher-Schutz in Gaststätten haben sich in Margetshöchheim  21,53 % der Wähler eingetragen. Jetzt werden wir sehen ob sich die Staatsregierung überzeugen lässt oder ob es zum Volksentscheid kommt.
Der Nichtrauerschutz ist besonders für Jugendliche bedeutsam, er bedeutet, dass nicht jede Geselligkeit fast mit dem Zwang zum Rauchen verbunden ist. Für die Bedienungen in Gaststätten sehen Ärzte große Gesundheitsgefahren.Weitere Informationen:http://www.nichtraucherschutz-bayern.de/

Große Demonstration gegen die  Westumgehung (B26n) am  Freitag, den 13.11.09, in Karlstadt  - nichtssagender Fernsehbeitrag in der Frankenschau.

Das Bayerische Fernsehen filmte am Freitag 13.11.2009, ab 17.30 Uhr live aus Karlstadt zum Thema Westumgehung. Im Fernsehbeitrag kam die kleine Gruppe der B26n-Befürworter genauso ausführlich zu Wort wie Mathias Zorn für die große Menge der Gegner. Von den vielen Demonstranten kam keiner zu Wort. Mögliche Varianten bei Karlstadt wurden im Vorspann gezeigt, aber die immer noch aktuelle Südvariante bei Margetshöchheim wurde nicht erwähnt. Die Verkehrsbelastung im Werntal wurde beklagt, aber die kommende Verkehrsbelastung z.B. für Karlstadt, blieb unklar. Dass die neue Autobahn-Westumgehung nach dem Willen der Planer viel zusätzlichen Verkehr in die Region zieht, interessierte nicht.

Mitgliederversammlung am 27.Oktober 2009,

Nach den Rechenschaftsberichten der Vorsitzenden und des Kassiers wurden zukünftige Aktionen geplant. Danach zeigten Bilder noch einmal die verschiedenen Aktionen im Laufe des Jahres.Außerdem informiert e ein kurzer Film über das Projekt "Mainaue" bei Haßfurt, wo ehemalige Baggerseen renaturiert wurden.

Pflegeaktion am Flutgraben am 14.November 2009.

Pflegeaktion auf der Bachellern am 31.10.2009

 

 

10 fleißige Helfer entfernten Mähgut vom Trockenrasen und hoffen jetzt auf viele Küchenschellen im Frühjahr.

"Margetshöchheimer Aktionsbündnis gegen die Westumgehung (B26n)"

Die Ortsgruppe beteiligt sich am "Margetshöchheimer Aktionsbündnis gegen die Westumgehung (B26n)" gemeinsam mit der Gemeinde, allen Gemeinderatsfraktionen und der Agenda 21-Gruppe. Wir informieren Sie, beteiligen uns an Aktionen und sind Mitglied in der Initiative "Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung (B26n)":http://www.msp-autobahn.de

• Mit der Agenda21 beteiligten wir uns am Margaretenfestzug mit der Gruppe "Die Autobahn B26n überrollt euch!" und einer informativen Ausstellung zur B26n. Gute Resonanz bei den Zuschauern!

• Große Beteiligung an *Sternwanderung* nach Leinach zum Trassenweg derAutobahn-Westumgehung B26n am 10. Mai 2009 mit etwa 120 Teilnehmer aus Margetshöchheim, Zell und Veitshöchheim.

• Vortrag und Film zu den Gefahren der Gentechnik
www.bund-naturschutz.de/fakten/gentechnologie/index.htm

 

Gelungener Ausflug zur Mainaue bei Hassfurt  bei wunderschönem Frühlingswetter am  Sonntag, den 26. April 2009.

Nach oben

Stellungnahmen zu Baugebiet und Solaranlage

Nach oben

Kampf gegen die Westumgehung

 

Kampf gegen die geplante
Autobahn-Westumgehung / B26n:

Einladung zur "Trasse in Flammen"

Das "Margetshöchheimer Aktionsbündnis gegen die B26n" aus der Gemeinde mit allen Fraktionen, dem Bund Naturschutz und dem Agenda21-Arbeitskreis laden Sie herzlich dazu ein!

siehe auch: www.msp-autobahn.de  (Linke Seite!)

Zwar ist Margetshöchheim von der autobahn-artig geplante B26n nicht mehr direkt betroffen, aber wenn der 1. Abschnitt bis Karlstadt gebaut ist und dannach, wird die Staatsstraße ein wichtiger Autobahn-Zubringer mit entsprechenden LKW-Verkehr.
Ruhige Naherholungslandschaften im Umkreis, etwa bei Leinach oder im Werntal werden zerschnitten und verlärmt. Natur- und landwirtschaftliche Flächen gehen verloren, zahlreiche Wassereinzugsgebiete werden bedroht.
Nach wie vor wollen sich Politiker in Main-Spessart verbesserte Ortsverbindungen und Umgehungsstraßen durch eine Autobahn erkaufen und nehmen dabei starken Transitverkehr in Kauf - und neue Belastungen anderer Orte Richtung Marktheidenfeld und Lohr. Die IHK´s von Würzburg und Schweinfurt fordern nach wie vor die B26n und wenn´s am Geld fehlt greift man heute zu Privatfinanzierungen, auch wenn die nochmal deutlich teurer werden als die geplanten 500 Millionen €.
 
In diesem Winter erfolgt die Neubewertung der Projekte im Bundesverkehrswegeplan. Es gibt Hinweise, dass nicht nur verkehrstechnische Gesichtspunkte, sondern auch politische Bewertungen eine große Rolle spielen. Bei dem Übermaß an gemeldeten Straßenbau-Projekten könnten diejenigen, gegen die es massiven Protest gibt, eher zurückgestellt werden. Daher als Zeichen des Protestes  Mahnfeuer entlang der geplanten Autobahn-Trasse und in Margetshöchheim: Das ist unsere Hoffnung, dass dieses ökologisch zerstörerische und ökonomisch  unsinnige, mindest 500 Millionen teure Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan herausgenommen wird!
 
Zeigen Sie Ihre Ablehnung der B26n und kommen Sie zum Mahnfeuer!

Mit freundlichen Grüßen
Brigitte Muth-von Hinten
Bund Naturschutz Margetshöchheim

Kurz: Argumente gegen die B26n

Die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) sprach sich für die mittlere Variante der Autobahnwestumgehung B26n aus. Die südliche Variante  direkt an Margetshöchheim vorbei wurde daher im Raumordnungsverfahren(ROV) nicht mehr untersucht. Die direkte Betroffenheit für Margetshöchheim ist damit etwas geringer, aber die Probleme bleiben:

Bei der mittleren Variante dieser Westumgehung, die zwischen Laudenbach und Himmelstadt den Main kreuzen soll, wird die Umgehungsstraße von Margetshöchheim zum Autobahn-Zubringer mit Schwerlastverkehr.

Ruhige Naherholungsgebiete im großen Umkreis, im Werntal wie bei Leinach und Greußenheim werden zerschnitten, verlärmt und mit Abgasen belastet.

Die besonders vielfältige Natur in Franken verliert ebenso an Fläche wie die Landwirtschaft - und diese Planungen laufen im Jahr der "Biodiversität" , der Artenvielfalt ungestört weiter.

Trinkwasserversorgungen besonders für Würzburg werden bei Duttenbrunn und Hettstadt bedroht - für minimale erwartete Entlastungseffekte für Würzburg.

Dieser Neubau einer Autobahn ist eine riesige Geldverschwendung, die geplanten 380 Millionen € runden sich sicher auf 500 Millionen € auf. Die Kosten der verschiedenen Zusatzverbindungen im Kreis Main-Spessart und hier, die eher auf die Landkreise und die Gemeinden zukommen, sind noch gar nicht einkalkuliert. Umgekehrt fehlt das Geld, um den Verkehr klimafreundlicher auf die Bahn und auf den Personennahverkehr umzuleiten.

 Mehr auf der Seite der Bürgerinitiative
"Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung (B26n)"

http://www.msp-autobahn.de

Bei der Jahreshauptversammlung 10.6.2015 in Laudenbach:

 Die Verkehrsprojekte für den neuen Bundesverkehrswegeplan sind in Berlin eingereicht, im Herbst 2015 soll die vorläufige Bewertung erfolgen – daher ist es enorm wichtig, dass wir jetzt wieder unsere Ablehnung der ökologisch und ökonomisch so schädlichen Autobahn-Westumgehung zeigen !

 Im März wurde in letzter Minute in Berlin eine billigere zweispurige Variante eingereicht – ein trojanisches Pferd, um doch noch eine Verbindung A7 – A3 zu erreichen. Denn bei denn bisherigen Varianten verschlechtert sich das Kosten / Nutzen-Verhältnis laufend. Die Prognosen sehen abnehmenden LKW-Verkehr voraus, besonders auch wegen der Maut auf Bundesstraßen, und auch amtlicherseits werden die Kosten unterdessen auf 500 Millionen geschätzt.

außerdem:

Fachvortrag Prof. Dr. Gather, „Regionalwirtschaftliche Effekte des Fernstraßenbaus“
(Bericht in der Mainpost, Mi. 27.5.15)

Einspruch im Raumordnungsverfahren
gegen die Autobahn-Westumgehung B26n
durch die Ortsgruppe Margetshöchheim.

Umfangreiche Unterlagen zu dieser Planung findet man unter:

http://www.regierung.unterfranken.bayern.de/unsere_aufgaben/3/6/20693/index.html

 Neujahrsempfang der Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung  (B26n)

am 17. Februar 2013,  Waldbüttelbrunn,  Alte Kirche, am Rathaus, Empfang mit Musik und Künstlerplakaten:
„Unterfränkische Künstler mahnen: Landschaft bewahren! Kein Autobahnneubau B 26n“
 Curd Lessig, Peter Stein, Andi Schmitt, Peter Wittstadt, Thomas Wachter, Klaus Mangold, von der Goltz

Radtour zum Sommerfest gegen die B26n
in Laudenbach am 26.August 2012

hier ein paar Bilder: Start am Mainsteg

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist die B26n bereits tot? Achtung: Totgesagte leben länger!

Die Regierung von Unterfranken kam im Raumordnungsverfahren (ROV)  mit vielen Einschränkungen und  Windungen zu dem Schluss, diese neue Autobahn sei "raumverträglich". Daher laufen die Planungen der Behörden einfach weiter. Als nächstes, vielleicht noch 2012, wird das Linienbestimmungsverfahren in Berlin beantragt. Weitere Schritte Planfestellungsverfahren, dann Baurecht, dann Spatenstich, damit das Baurecht nicht verfällt, dann hat man Zeit...

Ein kritischer Punkt sind die Finanzen: Das Geld fehlt beim Unterhalt des Straßennetzes. Die Liste der Neubaupläne ist so lang, dass das Geld an allen Ecken fehlt. Dort wo die Bevölkerung sich wehrt, besteht daher die Chance von der Politik aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen zu werden. Dafür müssen wir kämpfen.

Aus diesen Gründen  beteiligt sich die Ortsgruppe weiterhin am „Margetshöchheimer Aktionsbündnis gegen die Westumgehung“ gemeinsam mit der Gemeinde, allen Gemeinderatsfraktionen und der Agenda21-Gruppe.

Mehr auf der Seite der Bürgerinitiative
"Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung (B26n)"

http://www.msp-autobahn.de

 Deshalb informieren wir Sie laufend über Aktionen gegen die B26n.
Deshalb bitten wir Sie: Zeigen Sie Ihren Widerstand gegen dieses ökologische und ökonomische Wahnsinnsprojekt, beteiligen Sie sich weiterhin an Aktionen gegen die B26n. Die Straßenbauverwaltung arbeitet weiterhin an diesem Projekt. Nur öffentlicher Druck und ein Umdenken der Politiker kann diesen Wahnsinn stoppen!

 Überblick:
Bei der mittleren Variante dieser Westumgehung wird die B26n zwischen Himmelstad und Laudenbach den Main kreuzen. Die Umgehungsstraße von Margetshöchheim wird zum Autobahn-Zubringer mit Schwerlastverkehr.

Bei der südlichen Variante über Margetshöchheim, die im Raumordnungsverfahren keine Rolle mehr spielte, drohte folgendes:
Bei der südlichen Variante über Rimpar-Veitshöchheim-Margetshöchheim-Hettstadt und Anschluss bei Margetshöchheim würde die Natur in Margetshöchheim großflächig zerstört, unsere Trinkwasserversorgung stark gefährdet und die Lebensqualität durch den Lärm und die Abgase von  40000 Kraftfahrzeugen am Tag  schwer beeinträchtigt.
Genauer nach amtlicher Prognose: Zwischen Veitshöchheim und Margetshöchheim täglich 41 200 PKW und 8 000  LKW, also 49200 KFZ
Rund 300 Meter vom Ortsrand entfernt, über der engeren Wasserschutzzone, vermutlich mit Pfeiler in der engeren Wasserschutzzone, mit Anschlusskleeblatt im Buchert und Eintiefungen in der weiteren Wasserschutzzone würde diese Trasse in etwa durch die Flur führen.

Notizen zum Bürgergespräch zwischen Bürgernund der Regierung von Unterfranken zur Westumgehung B26n am Montag, den 11.Juli 2011
  in Karlstadt im historischen Rathaus

Als Angebot im Rahmen des Raumordnungsverfahrens durften sich einzelne Bürger und Vertreter verschiedener Einwender zu einzelnen Punkten jeweils knapp 5 min äußern - von allgemeinen Überlegungen, zur Verkehrswirksamkeit bis zu Schäden für Natur und Landschaft. Dazu einige Punkte:Die Gewissheit, das mit der Aufnahme in den Verkehrswegeplan diese neue Autobahn „grundsätzlich raumverträglich“ ist, dürfte nach den vielen Einwendungen und ihrer persönlichen Darlegung geschwunden sein. Es waren etwa 1450 Einwände dagegen sind, davon zwar etwa 1000 Mustereinwendungen, im Umkehrschluss aber etwa 450 substantiell und individuell begründet. Dagegen gab es 14 eindeutige Zustimmungen und 57 Zustimmungen mit Einschränkungen.

Speziell zu den Bedrohungen des Trinkwassers und des Grundwassers:

Die Behördenvertreter gestanden ein, dass sie die Gefährdung nur auf Grund bestehender Wasserschutzgebiete beurteilen. Umgekehrt wird in Margetshöchheim bei einer erfolgreich sanierten Wasserversorgung für die Verlängerung der Genehmigung ein aktuelles hydrogeologisches Gutachten über das gesamte Wassereinzugsgebiet verlangt, ein früher in Abstimmung mit der Behörde erstelltes Gutachten soll nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Dieses Gutachten soll die geologischen Gegebenheiten, Deckschichten, Fließrichtungen, Alter des Wassers  etc. zur späteren Risikoabschätzung genau darstellen. Für die Entscheidung über die schweren Eingriffe durch einen Autobahnbau sind aber solche aktuellen hydrogeologischen Untersuchungen anscheinend nicht notwendig.

Offen blieb auch die Frage, wer etwa später im Planfeststellungsverfahren solche Gutachten bezahlen muss: Die Gemeinde, also der Wasserversorger, der sich gegen die B26n wehrt bzw. wenigstens seine Wasserversorgung weiter betreiben will, oder die Straßenbaubehörde, die diese Risiken erst hervorruft.

Widersprüchlich ist auch das Verhalten der Regierung von Unterfranken: Auf dem „Wasserforum“ am 27.6.11 feiert sich ihr „Aktionsbündnis Grundwasserschutz“, das vor allem Schulkinder für die Bedeutung des Wassers sensibilisiert. Außerdem fördert es im Werntal Kooperationen mit Landwirten zur Nitratverminderung. Andererseits stellt das Wasserwirtschaftsamt, das ihr unterstellt ist fest, dass die B26n grundsätzlich mit dem Trinkwasserschutz vereinbar sei. Dabei werden auf einer 48 km langen Autobahnstrecke auf 24 km Wasserversorgungen tangiert. Zwar durchschneidet sie nur teilweise Wasserschutzgebiete, da aber bisher sehr wenige auf die tatsächlichen Wasser- Einzugsgebiete, aus denen das Wasser stammt, ausgedehnt sind, kann man annehmen, dass sie zahlreiche Einzugsgebiete durchschneidet. Ohne Gutachten ist das natürlich nur Spekulation. Aber das Wasserwirtschaftsamt soll mehr darüber wissen.

An einen flächendeckenden Grundwasserschutz für aktuell nicht genutzte Grundwasservorkommen ist natürlich nicht gedacht, weil das nicht ausdrücklich verlangt wird. So bleibt der Verfassungsauftrag zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen etwas  für Wohlfühlveranstaltungen.

September 2009: Podiumsdiskussion zur Westumgehung / B26n

am 16.September 2009 mit den Abgeordneten und Kandidaten im Wahlkreis Würzburg der fünf im Bundestag vertretenen Parteien zum Thema  „Wozu brauchen wir die Westumgehung/B 26n?“ mit 600 Besuchern. Von allen Kandidaten wurde gefordert, dass der künftige Verkehrsausschuss des Bundestages hier in die Region kommt und sich über den Protest informiert.

Aktuelle Nachricht: Aber Vorsicht !

Am Freitag, den 31.7.2009 erreichte folgende Nachricht aus dem Straßenbauamt die Politiker und Gemeinden der Region:

Sehr geehrte Damen und Herren,
zum aktuellen Bearbeitungsstand der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) für die B 26n und zur weiteren zeitlichen Vorgehensweise können wir Ihnen Folgendes mitteilen:

Im Zuge der Bearbeitung der UVS für die B 26n werden derzeit die Auswirkungen der erstellten Linienvarianten auf die Schutzgüter untersucht und die sogenannte Auswirkungsprognose erstellt. Im Ergebnis lassen sich daraus die umweltfachlich günstigsten Varianten ableiten. Bereits zum jetzigen Bearbeitungsstand lässt sich erkennen, dass aus Sicht der UVS dem Mittelkorridor gegenüber der Nord-Süd Kombinationslösung der Vorzug zu geben ist. Die Nord-Süd Kombinationslösung wird daher nicht in das nachfolgende Raumordnungsverfahren eingebracht.

Die endgültigen Ergebnisse der UVS sollen bis Ende 2009 vorliegen. Im Anschluss daran ist im Januar 2010 der 3. Beteiligungstermin für die Träger öffentlicher Belange mit Information der Öffentlichkeit vorgesehen.

Mit freundlichen Grüßen
Christoph Eberlein

Das klingt nach Entwarnung für Margetshöchheim, aber auch bei der mittleren Trasse sind die Naturzerstörungen, die Belastungen für die Menschen und die Geldverschwendung gewaltig! Außerdem klingt das ganze danach, dass jetzt vor der Bundestagswahl ein Teil der Bürger beruhigt werden soll. Wie verbindlich das ist, wenn in Main-Spessart der Protest gegen die Trasse wächst und die IHK für eine stadtnahe Trasse wirbt, weiß man nicht. Unterstützen Sie besser weiterhin den Protest gegen jede Trasse der neuen Autobahn!

Links zu weiteren Informationen:

Hier ein Ausschnitte aus der amtlichen Prognose:

• Erwartete Verkehrsbelastung (PKW, LKW, Gesamt pro TAG):   Hier klicken
• Mögliche Trassen bei Margetshöchheim und Beurteilung von Flächen:
   Hier anklicken
•  Informationen zur behaupteten Entlastung von Würzburg: Hier klicken
Alle  Karten zur Umweltverträglichkeitsprüfung und weitere offizielle Informationen findet man beim Staatlichen Bauamt Würzburg unter Straßenbau, Projekte:
http://www.stbawue.bayern.de/strassenbau/projekte/

Berichte:  

Beim Margaretenfest, am 26.Juli 2009 beteiligte sich die Agenda 21  mit einer Gruppe gegen die Autobahn-Westspange  am Festzug!

Fotos im Anschluss!

Die Mehrheit im Stadtrat in Karlstadt fürchtet sich vor den Argumenten der Autobahn-Gegner

30.Juli 2009
Die Grünen im Stadtrat in Karlstadt hatten beantragt, vor einer Abstimmung zur B26n die Gegner der B26n ihre Argumente vortragen zu lassen, der Bürgermeister wollte Gegner und Befürworter für 15 Minuten zu Wort kommen lassen. Aber CSU- und SPD-Fraktion stimmten geschlossen gegen diesen Antrag, der damit mit Mehrheit abgelehnt war. Nur Grüne, Freie Wähler und der Bürgermeister hatten dafür gestimmt.

So konnte der Vorsitzende der BI "Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung (B26n)", Matthias Zorn, nur zu den 400 Demonstranten vor dem Rathaus sprechen, die sehr empört waren über diese Art von Demokratieverständnis.

Aktueller Hinweis: Karlstadt setzte sich stark für die B26n ein. Jetzt möchte der Karlstädter Wirtschaftausschuss nur noch Varianten, die Karlstadt und seine Ortsteile nicht so sehr beeinträchtigen.

• Die Kindergruppe "Naturfüchse" zeigten mit schwarzen Planen, wie breit die neue Autobahn B26n wird, die vielleicht nur 300m von Margetshöchheim  entfernt vorbei führen soll.

 

 

 

• Gut besuchte Kundgebung
    in Würzburg

Am Donnerstag, der 25.Juni 2009 riefen  "Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung (B26n)" und Bündnis 90 / Die Grünen zu einer Kundgebung auf:

"Würzburg gegen die Westumgehung - Verkehrsentlastung geht anders!"
Der Stadtrat von Würzburg hat unterdessen eine Resolution zur  Westumgehung vertagt, da ihm die Aussagen der Straßenplaner, des Staatlichen Bauamts, bezüglich der Verkehrsentlastung der Stadt zu unbestimmt waren.

*Große Beteiligung an Sternwanderung nach Leinach*
zum Trassenweg der
Autobahn-Westumgehung B26n

am 10. Mai 2009 mit etwa 120 Teinehmer aus Margetshöchheim, Zell und Veitshöchheim.

Sternmarsch zur Eröffnung des Trassenwanderwegs B26n

Am Sonntag, den 10. Mai wurde der Trassenwanderweg B26n offiziell eröffnet. Dazu hatte der Verein Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg zu einem Sternmarsch nach Leinach aufgerufen.


Insgesamt ca. 600 Menschen hatten sich an dieser Demonstration beteiligt, die sich von den Orten Hettstadt, Greußenheim, Margetshöchheim, Himmelstadt und Duttenbrunn zu Fuß und mit dem Fahrrad von Würzburg auf den Weg gemacht hatten. Allein aus Hettstadt war eine Gruppe mit ca. 70 Teilnehmern – jung und alt – unterwegs. Obwohl allen die Bedrohung durch den geplanten Bau und die Argumente dagegen hinlänglich bekannt waren, war es doch noch einmal ganz etwas anderes, durch diese äußerst abwechslungsreiche Landschaft zu wandern und hautnah zu sehen und zu spüren, was hier verloren gehen würde.

Dies ist auch der Sinn des Trassenwanderwegs B26n, der als ein Besinnungsweg konzipiert ist und entlang der gesamten Strecke des geplanten Mittelkorridors ausgeschildert ist. Hier hat ab sofort jeder die Möglichkeit, diese tiefen Eindrücke zu teilen.

Nach einem gut zweistündigen strammen Marsch (die Gehzeit war etwas unterschätzt worden) erreichten die Wanderer mit etwas müden Knochen und viel Hunger und Durst nach und nach alle die Leinachtalhalle.  Die Musik war schon aus einiger Entfernung zu hören, sodass es nicht schwer war, die letzte Etappe des Weges zu finden.

Mit etwas Verspätung begann nun die Kundgebung gegen die geplante West-umgehung. Der Bürgermeister aus Leinach, Uwe Klüpfel, begrüßte die Gäste. Matthias Zorn aus Hettstadt, der 1. Vorsitzende des Vereins Bürger- und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg, Landrat Eberhard Nuss, Nanne Wienands  von der Bürgerinitiative Fichtelgebirgsautobahn und Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des BUND waren die Redner. Alle waren sich einig, dass die Ergebnisse der Umwelt-verträglichkeitsstudie die Umsetzung der momentanen Planungen geradezu verbieten. Stattdessen sollten sanftere Lösungen angestrebt werden, Ortsumgehungen würden den betroffenen Gemeinden effektiver und schneller helfen, ihre Verkehrsprobleme zu bewältigen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen weiterhin alle Anstrengungen unternommen werden, sowohl auf politischer Ebene, aber auch durch die breite Unterstützung der Bürgerinitiative durch jeden einzelnen.

Verein Bürger- und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n)
i.A. Christina Kees

Umweltverträglichkeitsprüfung B26n in Karlstadt vorgestellt

(16.März 2009)
Natürlich waren auch etliche Margetshöchheimer unter den rund 100 Demonstranten, die aus diesem Anlass gegen die Planungen für die Autobahn-Westumgehung B26n protestierten, unter anderem Bürgermeister Brohm (CSU) und die SPD-Bundestagskandidatin Marion Reuther. 18 Gemeinden sind Mitglied in der Bürgerinitiative „Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung (B26n) e.V.“. Bürgermeister Brohm erklärte daher den Straßenplanern, dass sie ihre Plane gegen den Widerstand von 40 000 Menschen durchsetzen wollen
Besonders gefährlich für Margetshöchheim:
Auch die Nord-Süd-Variante wird weiter verfolgt: Das bedeutet im Norden eine normale Bundesstraße von Arnstein nach Lohr zur Erschließung in Main-Spessart, und im Süden eine Autobahn zur Westumgehung von Würzburg und Biebelrieder Kreuz für den Transitverkehr - das was sich die Autobahn-Planer eigentlich schon immer gewünscht haben.

Die südliche Trasse entspricht in etwa den alten, einmal bereits abgelehnten Planungen über Rimpar, Veitshöchheim und Margetshöchheim nach Hettstadt und dann zur A3.
Schlängelt sich die Linie um den Edelmannswald in Veitshöchheim herum, soll sie an den Badeseen vorbeiführen oder in direkterer Linie über die engere Wasserschutzzone nahe am Ort. In der Wasserschutzzone III sieht man in den Plänen dann tiefe Geländeeinschnitte, und Richtung Hettstadt führt es durch den Einzugsbereich der Zeller Quellen, die Würzburg Wasser liefern.


Die Autobahn überrollt euch!
Trassenwanderweg
Abgase und Lärm 300m vom Ort
Wasserschutz statt 500 000 000€ Schulden
Agenda21, Bund Naturschutz und Gemeinde
Agenda 21: Anklicken!
Kolbow, Lehrieder und Wright- Lebensqualität "Good Night"
Sternmarsch nach Leinach

Nach oben

Unsere Ziele

Wir setzen uns für den Erhalt der vielfältigen Landschaft um Margetshöchheim und für ihre Artenvielfalt ein. Dazu gehören praktische Pflegemaßnahmen genauso wie eine wachsame Beobachtung politischer Entwicklungen, wie etwa der geplanten Autobahn B26n. Das Margetshöchheimer Trinkwasser ist von hoher Qualität, der Erhalt der eigenen Trinkwasserversorgung war von Anfang an ein zentrales Thema der Ortsgruppe.

In der Kindergruppe „Die Naturfüchse“ können Kinder die Natur um Margetshöchheim spielerisch erforschen.
Sie finden bei uns Ansprechpartner für verschiedene Umwelt- und Naturthemen und wir freuen uns über Ihr Interesse und besonders über aktive Mitarbeit.

Nach oben

Kontakte

1.Vorsitzende:

Brigitte Muth-von Hinten
Steinerner Weg 8
97276 Margetshöchheim

Tel. 0931 / 46 32 21
Email: muth-von-hinten2(at)t-online.de

2.Vorsitzende

Gabriele Roer
Margaretenstraße 6
97276 Margetshöchheim
Tel. 0931 / 46 22 09

Schriftführer 
Eckehard Bienmüller
Nordstraße 12
97276 Margetshöchheim
Tel. 0931 / 46 33 74

Schatzmeisterin
Barbara Kappel
Mainfähre 16
97276 Margetshöchheim
Tel. 0931 / 46 71 06

Beisitzer:

Hennig Krieg
Nordstr. 14
Tel. 0931 / 46 22 63

Hans Rodenburg
Sandflurweg 45
Tel. 0931 / 205 412 60

Gerhard von Hinten
Steinerner Weg 8
Tel. 0931 / 46 32 21

Nach oben

Naturfüchse basteln Kürbisgeister und Kürbissuppe

Kindergruppe "Naturfüchse"

 

Wer sind die „Naturfüchse“?

 Liebe Kinder, liebe Eltern,
die „Naturfüchse“ sind die Kindergruppe des Bundes Naturschutzes in Margetshöchheim. Etwa einmal im Monat an einem Samstagnachmittag treffen wir uns in der Natur, spielen und erforschen die Margetshöchheimer Flur. Etwa einmal im Jahr machen wir einen größeren Ausflug, z.B. zu den Dinosauriern ins Senckenberg-Museum. Der Jahreszeit entsprechend sind wir zu den verschiedensten Themen unterwegs. Ein Naturfuchstreffen dauert 2 - 2,5 Stunden. Zu den Aktionen wird einzeln eingeladen.

 Die Einladung erfolgt per Email, eine Anmeldung zur Teilnahme bei den Naturfüchsen ist nötig. Der Jahresbeitrag für ein Schuljahr beträgt 10 € und wird eingezogen.

 Ansprechpartner:
Brigitte Muth-von Hinten, Steinerner Weg 8, Tel. 0931 / 46 32 21

 Organisation und Anmeldung:
Josefine Lautenschlager, Tel. 0931 / 46 37 09

E-mail: jg.lautenschlager@t-online.de 

Ihr könnt auch zuerst einmal zum „Schnuppern“ kommen!
---------------------------------------------------------------------------------------------------

Aktuell:Liebe Naturfüchse,

  Halloween-Kürbisse

 Wir schnitzen aus Kürbissen gruselige Gesichter für Halloween. Und aus dem Inneren der Kürbisse gibt es eine leckere Kürbissuppe.

 Treffpunkt: später

Samstag 28. Oktober 2017, 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 Bringt euch bitte Schüsselchen und Löffel für die Suppe mit.


Meldet Euch bitte spätestens bis Donnerstag, 26.10. 2017, bei Josefine Lautenschlager

(Tel. 46 37 09 oder E-mail  jg.lautenschlager@t-online.de  ) an.

Wir freuen uns, euch wieder zu sehen!   Eure Betreuerinnen

--------------

Bericht:

Samstag, 23.September 2017: Auf Schleichpfaden

Auf Schleichpfaden, die man kaum auf der Karte findet, zogen wir durch Wald und flur. Wir entdeckten Klettersteine, tiefe Gräben, eine tote Blinschleiche, Pferdespuren und vieles mehr. Zuletzt bastelten wir Wurfkastanien. Dann ging es spät zickzack heim.

Weiter unten seht ihr viele Bilder

Freitag Abend 17.März 2017

Die Naturfüchse zogen los um Kröten zu retten. Am Krötenzaun sammelten wir sie ein - es ist gar nicht schwer, sie zu nehmen und in den Eimer zu setzen. Ein Erwachsener brachte sie über die gefährliche Straße zum Erlabrunner Badesee und lies sie dort schwimmen. Jetzt können die Kröten dort ihre Laichschnüre ablegen. (Bilder weiter unten)

 

Januar 2017: Vom Schaf zur Wolle

Wolle hält im Winter warm. Aber wie ist der Weg vom Schaf zur Wolle?
Die Naturfüchse sahen die frisch geschorene Wolle mit Stroh, Ästchen und Wollfett. Sie kämmten sie mit Kardenbrettern oder mit der Kardiermaschine. Damit konnte man auch farbige Wolle mischen. Und dann gings ans Spinnen mit dem Spinnrad - dabei kann man auch Märchen zusammenspinnen...

Wie lebten die Steinzeitbauern bei uns?

vor über 7000 Jahren fingen die ersten Menschen bei uns an, Getreide anzubauen. Im Museum in Schwanfeld konnten wir sehen und selber ausprobieren, wie diese ersten Bauern in der Steinzeit lebten. Denn dort haben die Archäologen das bisher älteste Dorf Deutschlands entdeckt.

Wie fällten sie die Bäume für ihre Häuser? Wie war die Mode in der Steinzeit? Wie verzierten sie ihr Geschirr? Dazu konnten wir viel erfahren und ausprobieren.

Wie kommen die Tiere durch den Winter? Sie halten sich warm mit einem Pelz oder verkriechen sich unter dem Laub: An kleinen Gläsern mit warmem Wasser testen die Kinder, was besonders gut warmhält. Wie die Eichhörnchen versteckten die Naturfüchse Nüsse als Vorrat - und fanden die meisten wieder. (Januar 2015)

  Naturkosmetik aus Kakaobutter, Kokusnusscreme und ein paar Tricks wie Natron und Zitronensäure rührten wir zu schützenden Lippenstiften bzw. sprudelnden Badesalz-Pralinen. Das ergab auch ein kleines Weihnachtsgeschenk. (Dezember 2014)

Leckerer Apfelsaft

Im Nu sammelten die Naturfüchse ein paar Säcke Äpfel auf der Streuobstwiese. Dann kelterten sie in der Apfelmosterei frischen Apfelsaft. Ganz lecker direkt aus der Presse -und genug um Flaschen voll mitzunehmen. Und auf die Hand dazu Apfelkuchen, schnell belegt. (Oktober 2014)

Geheimnisvolle Pilze

Pilze sind seltsame Lebewesen. Am 27.9.14 lernten die Kinder Röhrenpilze und Lamellenpilze kennen. Sie fanden bizarre Baumpilze und kleine Helmlinge, die das Holz zerlegen. Andere Pilze sind typisch für eine Baumart, denn sie helfen den Bäumen. Es gab ein paar Speisepilze - viele waren schonzu alt -  und gefährliche  Giftpilze wie den Knollenblätterpilz.

Wald-und Wiesenrallye im Ferienprogramm

Die Wald- und Wiesenrallye des Bundes Naturschutz führte die Ferienkinder auf die Höhe über Margetshöchheim, zu schattigen Bäumen mit Blick auf Würzburg. Die Kinder hüpften wie Fuchs und Hase, balancierten zwischen Bäumen, probierten Eichel-Tennis, spielten Wickinger-Schach und entdeckten selbst Kletterbäume. Sie stellten fest, dass wilde Möhren und Pastinaken wie unser Gemüse riechen. Nach einem stärkenden Picknick gings mit Schwung über das abgemähte Kornfeld, denn es gab noch weitere Aufgaben: Im Keller der Zwergenburg suchten sie einen Schatz und auf dem Rückweg kletterten sie in die Schlucht „Steiggraben".

Was ist das für ein Baum? Der mit der braunen Rinde und den grünen Blättern?

Ende Mai 2014 beobachteten die Naturfüchse:

Bäume gibt es viele und trotz brauner Rinde und grünen Blättern sind sie doch sehr unterschiedlich. Wir wollen mit euch die Unterschiede und die Namen der Bäume festhalten. Wir gehen in den Wald in der Bachwiese und erstellen eigene Baumbücher. Dazu pausen wir die Baumrinde auf Papier und kleben noch ein Blatt dazu oder etwas anderes Typisches, was wir zu diesem Baum finden. Dann halten wir noch den Namen und ein paar andere Eigenschaften fest. Die Blätter, die ihr so zusammengestellt habt, heften wir zu einem Buch zusammen, das ihr natürlich auch noch schön gestalten könnt- euer Baumbuch.

Lagerfeuer und Faschingsmasken am 8. Februar 2014

Nachtwanderung am 10. Januar 2014

Bild von Luca

Schoko-Bohnen im Advent,

dazu Zuckerrohr, Vanille, Zimt und Pfeffer fanden die Naturfüchse im Botanischen Garten. In einem Mörser rührten sie sich damit Schokoladencreme an.

 Tierspuren und herbstliche Fotos 16.11.13

 

 

 

 

Moos im Regen: (5.10.13)

Auf den Steinen am Ende der Bachwiese, an vielen Bäumen fanden wir goldgrüne Schlaf-Matten von Moos, das Zypressenschlafmoos (Hypnum cupressiforme) - so kann man sich den Namen vielleicht merken. Wir haben lieber eigene Namen gesucht: an der Brücke gab es Moosteilchen wie Federn oder Nadelbäumchen, also Federmoos. Vielleicht sieht es auch wie eine Tamariske aus, also Tamarisken-Thuja-Moos (Thuidium tamariscinum).Ein Moos mit kleinen Blättchen, das Blättchen-Moos (oder Kriechsternmoos ( Plagiomnium affine)), bildete in der Feuchtigkeit dicke Polster.  Gute Bilder der winzigen Pflanzen findet ihr im Internet unter „Moose bestimmen“

bei
http://www.digital-nature.de/pflanzenwelt/moose/moose.html
(wenn man ein Bild anklickt, gibt es Infos dazu)
http://www.bryophyta.pflanzenliebe.de/innen_laubmoose1.html
(Zurück zur alphabethischen Namensliste kann man dann gezielt Bilder aufrufen)
 

  Rückblick über  Winter und Herbst 2012 /13

  •  Wo nagt der Biber?
  • Baumgesichter aus Moos und Salzteig
  • Wisst ihr wo der Pfeffer wächst? Im Botanischen Garten konnten wir im dampfenden Gewächshaus Vanille-und Kakao-Pflanzen sehen. In der Ausstellung verbreitete sich der Duft von Gewürze aus allen Kontinenten, von gerollter Zimtrinde bis zu Kümmel.
  • Im Januar gings mit der Bahn nach Karlstadt mit seinen mittelalterlichen Mauern. In einer von Pferden und diesmal von Kindern angetriebene Mühle wurde dort in Notzeiten das Getreide zum Brotbacken gemahlen.
  • Fotos weiter unten!
  • Am 29.9.2012 besuchten wir den Tauschladen in Würzburg am Hauptbahnhof und ließen uns erklären, was es mit diesem besonderen Laden auf sich hat.
    Im Oktober sammelten wir Äpfel und pressten Apfelsaft,  – das ist fast die beliebteste Aktion der Naturfüchse.Im November machten wir auf dem Naturfüchse Grundstück ein Lagerfeuer und brieten Kartoffeln. Als Weihnachtsaktion schmückten wir einen Weihnachtsbaum im Wald. Für die Kinder mit Zuckerwerk - für die Tiere mit Äpfeln, Nüssen, Tannenzapfen, Kastanien, Eicheln, Heu und Stroh.

Auf Schleichpfaden
Wolle hält die Schafe warm, Januar 2017
Vom Schaf zur Wolle, Kardiermaschine, 2017
Spinnrad
Am Spinnrad , Januar 2017
Im Kornfeld - bei der Wald-und Wiesenrallye 2014
Der Schatz
Klettern am "Steiggraben"
Baumgesichter
Moostiere
Naturkunst
ein Troll
Baumgesichter
Naturfüchse im Wald
Naturfüchse: Gewürze im Botanischen Garten
Gewürze
Dampf im Gewächshaus
Mit dem Zug zur Roßmühle in Karlstadt
Die Pferdemühle
Mahlen von Hand
und dann die Brotzeit
Warum sammeln wir Kröten? März 2017
Kröten
Warum sammeln wir Kröten?
 

Nach oben

Apfelsaft frisch aus der Presse im Herbst 2011

Erst sammeln - dann waschen
In den Muser
Tuch für Tuch einpacken
Vollgepackte Packpresse
Da läuft der Saft!
Frischer Apfelsaft - direkt aus der Presse!
Das schmeckt !

Nach oben

Ausflug zu den Dinosauriern

Ins Senckenberg-Museum

Mit der Bahn fuhren wir ins Senckenberg-Museum in Frankfurt. Dort warteten die Dinosauriere und vieles andere auf uns.

 

 

Das Senckenberg-Museum
Heute sind sie kleiner!
Riesenkrabben
Wal
Mammut
Versteinertes Holz
Viel zu entdecken: Vulkanismus
Friedlicher Großkopf
So findet man Hinweise auf die Farbe der Dinos
Mumifizierte Katze
Ohne Vorderfüße kommt man schlecht hoch
Zierliches Füßchen
Gefährliche Zähne
Tyrannosaurus Rex
Zurück mit dem Zug
 

Nach oben

Amphibien-Rettung

An der Staatsstraße ST 2300 nördlich von Margetshöchheim bis zur Leinacher Steige stellt die Ortsgruppe  im März regelmäßig einen Krötenzaun auf. Denn der Autoverkehr ist auch in der Nacht so stark, dass die Kröten kaum eine Chance haben auf die andere Straßenseite zu den Erlabrunner Badeseen zu wechseln. Wir sammeln die Amphibien direkt am Zaun oder aus eingegrabenen Eimern und bringen sie zum See.
Vor allem in lauen Nächten mit etwa 10 Grad plus und Regen machen sich die Kröten in großen Scharen auf den Weg. Auch im Ort selbst und in der Bachwiese wandern dann viele Amphibien.

Fahren Sie bitte vorsichtig, um die Helfer nicht zu gefährden! Im Ort selbst können Sie mit Schritttempo auch die Kröten verschonen.

Erfolgreiche Krötensammlung 2011 /2010

2010 kam nach dem kalten Winter am 19., 20. März mildes Wetter  mit  Regen in der Nacht - kein Wetter für Spaziergänger, aber ideal für Kröten!  Obwohl wir nachts um halb zwölf nochmal durch gingen, zappelten am Morgen über 60 Kröten in den Eimern am Zaun. In eineinhalb Wochen waren 2010 rund 350 Kröten durchgewandert.

2011 war es mit sonnigem , aber nachts kühlem Wetter meist ungünstiger. Obwohl wir den Zaun verlängert hatten, konnten die fleißigen Helfer diesmal nur rund 280 Kröten zum Badesee bringen.
Dafür kümmerte sich  dieses Mal das Ehepaar Hermann um die Kröten auf der Straße in der Bachwiese und zählte dabei rund 100 Kröten.

 

"Naturfüchse"sammeln Kröten.

 

Recht feucht war es, als am 20.März 2011 einige Naturfüchse auf die Krötenjagd gingen, aber das war genau das richtige Krötenwetter, nass und mild! So wurden über 30 Kröten in die Eimer gesetzt und dann sicher auf die andere Straßenseite zum Erlabrunner  Badesee gebracht.

2009

Bei abwechselnd kaltem-nassen und warmem-trockenen Wetter wurden 2009 nur 207 Kröten gefunden. Auf der Erlabrunner Seite wurden beim ersten Regen nach Ostern beim Zurückwandern leider sehr viele Kröten überfahren.Trotzdem nochmal vielen Dank für die zuverlässigen Sammler und Zaunbauer!

 

 

Nach oben

Naturdenkmal "Äußere Bachellern"


 

Praktischer Naturschutz bei der Pflege der "Äußeren Bachellern"

Im Frühling  blühen dort die Küchenschellen. Wegen dieser Blütenpracht im Frühling wurden dieses Ödland wohl auch "Osterwiese" genannt. Damit der Halbtrockenrasen aber nicht verbuscht und sonnenhungrige Blumen und Insekten hier einen Lebensraum finden, muss die Fläche gepflegt werden. Schafe fressen im Spätsommer einiges ab, aber um den Schlehen- und Hartriegelaufwuchs kurz zu halten, mähen aktive  Naturschützer der Ortsgruppe immer wieder das eine oder andere  Stück  der Bachellern.

Dazu werden immer viele Helfer gesucht!   

 

 

Archäologische Ausgrabungen bei der Flursäuberung der "Außeren Bachellern"

 Andere Müllsammler mokierten sich schon über Müll im Schutzgebiet „Äußere Bachellern“ in Margetshöchheim, das der Bund Naturschutz bei der Flurbereinigung erworben hat. Daher beschloss die Ortsgruppe, diesmal bei „Putz-munter“ einige hervorstehende Metallteile und halbvergrabene Fässer einzusammeln. Das Minimalteam aus Gerhard von Hinten und Frank Glaser beförderte dann in zwei Stunden  aus einer Mulde  zwei vollbeladene Anhänger voll Müll ans Licht: Plastikrohre, Plastiktüten mit Hausabfallen, Matratzen, Isoliermaterial, ein Schaukelgestell, alte Fässer etc., etc. War das die private Müllkippe einer der nahegelegenen  Wochenendhütten? Oder gar die Hinterlassenschaft früherer Flursäuberungen in den siebziger Jahren, bei denen der Müll anschließend  in  solche Mulden  gekippt wurde?  Jedenfalls zeigt das einen früheren Umgang mit Müll und solchen „unnützen“ Gebieten, der jetzt hoffentlich außer Mode kommt, der aber noch als Altlast dieses Naturdenkmal belastet.

Auch beim Aufstellen der Krötenzaune an der Staatsstraße konnten die Naturschützer einiges über die Müllentsorgung von Autofahrern lernen. Statt Jägermeister-Fläschchen fliegen unterdessen eher Bier-Pfandflaschen, Picolo-Fläschchen oder Prosecco-Dosen in den Straßengraben. Und der beliebte  „Coffee to Go“ wird offensichtlich als „Coffee to Throw“, als Kaffeebecher zum Werfen, missverstanden. Das Dosenpfand hat sich jedenfalls in dieser Hinsicht bewährt, gegenüber früher landet jetzt weniger in der Natur.

 

 

Nach oben

Lebensraum Streuobst

Um Margetshöchheim herum gibt es noch einen Gürtel aus Wiesen oder ehemaligen Äckern mit einem lockeren Bestand aus hochstämmigen Obstbäumen. Die Kombination aus größen Bäumen, Wiesen und Randstreifen mit Hecken bildet einen vielfältigen Lebensraum, besonders für Vögel. Hier kommen zum Beispiel der Wendehals, ein bräunlicher Specht, und der bunte Gartenrotschwanz vor, die sonst sehr selten sind.

Die Obstsorten der Streuobstwiesen bilden aber auch ein altes Kulturgut, denn im Supermarkt findet man nur noch wenige Sorten. Daher wurden mit Unterstützung des Kreistags im Landkreis Würzburg alte Apfel- und Birnensorten kartiert, unter anderem auch in Margetshöchheim.

Allerdings ist dieser Streuobstanbau kaum mehr rentabel, die Bestände überaltern. Um bei Konsumenten und Erzeugern wieder Interesse am Streuobst zu wecken,  wurde ein "Runder Tisch" zum Thema "Streuobst" ins Leben gerufen. Federführend ist der Landschaftspflegeverband des Landkreises, dazu kommen die Landesanstalt für Wein-und Gartenbau in Veitshöchheim, Pommologen, Erzeuger und Verarbeiter wie Mostereien und interessierte Vereinen. Näheres finden Sie unter folgender Adresse:

www.streuobst-mainfranken.de

Diese Internetseite bietet unter "Marktplatz Streuobst" die Möglichkeit, selbst kostenlose Anzeigen aufzugeben um etwas anzubieten oder zu suchen. So können Sie Ihre Äpfel, Ihren Most oder auch ihre Streuobst-Grundstücke anbieten oder im Herbst z.B. Obst fürs Einlagenr oder für Apfelsaft suchen.

Schnittkurse im Winter

 Auf der Seite "Streuobst-Mainfranken" finden Sie auch Schnittkurse für Obstbäume. 


Erhalt des Streuobstes in Margetshöchheim

Im Zusammenhang mit der Kartierung alter Streuobstsorten brachte der Landschaftspflege-verband die Idee eines Streuobst-Lehrpfades in Margetshöchheim auf. Das Büro Fraxinus entwarf  vielfältige Ideen für einen erlebnisbetonten Lehrpfad mit Rastplatz und Spielplatz für die Sandflur nördlich des Ortes - aber leider widersprachen diese Pläne den strengen Auflagen für den Wasserschutz. Und der Erhalt der eigenen Trinkwasserversorgung hat für Margets-höchheim eindeutig Vorrang!
Nach entsprechenden Umplanungen beschloss der Gemeinderat im Dezember 2011 einen Ak-tionsplan für eine langfristige Erhaltung des Streuobstbestandes allgemein, aber vor allem in der Wasserschutzzone, in der die Gemeinde viele Flächen gekauft oder gepachtet hat. Ergän-zend zur Pflege des alten Baumbestandes sollen regelmäßig Neupflanzungen mit robusten Streuobstsorten durchgeführt werden. Bei der Pflege und Vermarktung hofft man auf die
Mainfränkischen Werkstätten. Daneben soll durch Öffentlichkeitsarbeit das Interesse an Streuobst geweckt werden. Der Umweltausschuss des Gemeinderats und das Büro Fraxinus sollen zusammen mit Interessenten wie Landwirten, Schule, Gartenbauverein und Bund Na-turschutz die einzelnen Schritte konkretisieren und durchführen. Hoffen wir, dass alle Betei-ligten einen langen Atem haben!

Als Ortsgruppe des Bundes Naturschutz beteiligen wir uns an der Öffentlichkeitsarbeit:

Teilnahme am Streuobst-Tagen in Margetshöchheim im Oktober  2010,

Spaziergang mit Pommologen in Zell im Herbst 2011,

Pressen von frischem Apfelsaft mit der Kindergruppe "Naturfüchse", mit Schulklassen oder Kindergartengruppen

 

 

 

Nach oben

Bericht: Gentechnik

Vortrag: am 19.3.2009
Gentechnik in der Landwirtschaft
- Folgen für Gesundheit, Natur und Landwirtschaft

Die Ernährungsberaterin Irmgard Gräf erläuterte in ihrem ganzheitlichen Ansatz von wie vielen Seiten heute schon die Gentechnik auf den Menschen einwirken kann, über Nahrungsmittel direkt, über Futtermittel wie Soja und Mais und die damit produzierten Milch- und Fleischprodukte, über schnell wachsende Lachse, über die verschleppten Pollen im Honig oder über die unzähligen Hilfsmittel bei der Verarbeitung der Lebensmittel. Mit der Einlagerung fremder Gene werden meist Resistenzen gegen Schädlinge oder Toleranz gegen Spritzmittel angestrebt. Beim Bt-Mais Mon 810 produziert die ganze Maispflanze ein Gift gegen Insekten als Schutz gegen den Schädling „Maiszünsler“, es schädigt aber auch andere Insekten, die man als „Nützlinge“ einstuft, es entstehen resistente Schädlinge, das Gift gelangt in den Boden und in die Gewässer, schädigt dort weitere Lebewesen. Die Auswirkungen auf die Insekten fressenden Vögel sind nicht untersucht. Eine ganze Nahrungskette kommt unter den Stress dieser Giftbelastung. das "natürliche" Insektengift gilt als harmlos für Menschen und Säugetiere,  aber  bei Fütterungsstudien mit Ratten traten gesundheitsschädliche Auswirkungen auf. Ernährungsstudien am Menschen fehlen. 

Im Film „Die tote Ernte“ ging es um die Abhängigkeit der Bauern von den Saatgutkonzernen. Das gegen das Total-Herbizid „Rundup“ tolerante Sojapflanze verbreitet sich unkontrolliert, vermischt ihre Gene mit konventionell gezüchteten Arten und ergibt ein neues Super-Unkraut.

 

Weitere Informationen über:

  http://www.bund-naturschutz.de/fakten/gentechnologie/index.html

 

Nach oben

Ein Blick in die Natur

Streuobst bei Margetshöchheim
große Waldanemone
Helmknabenkraut
Orchidee mit Krabbenspinne
Schwalbenschwanz
Bei Leinach - hier etwa soll die B26n kommen

Nach oben