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Ortsgruppen

Termine und Aktuelles

Mitgliedertreffen im Juni

Noch sehr unsicher ist es, ob wir uns schon normal wieder treffen dürfen. Deshalb findet unser Mitgliedertreffen nochmals virtuell als Zoom-Meeting statt.
Herzliche Einladung
am Dienstag, 29. Juni 2021, 20 Uhr
Bitte melden Sie sich dazu an unter der Nummer 09367 / 99470 oder per E-Mail unter bn-kuerestpro@web.de .


Neues aus der Ortsgruppe:


Mitgliedertreffen am 25. Mai 2021 - Zoom-Meeting

Bericht vom BN-OG-Zoom-Meeting am Dienstag, 25.05.2021, 19 Uhr

Teilnehmer: 2 Personen
Entschuldigt: 2 Personen

TOP 1: Infotafeln

Im Moment fehlt die Zeit für eine weitere inhaltliche und gestalterische Ausarbeitung. Martin Stula vom Kürnacher Bauhof, der in das Projekt mit eingebunden ist, ist auf einem Lehrgang. Die Aufstellung in Püssensheim wird mit dem Schreiner, von dem wir die zweite Bank haben, vorbereitet. Die Genehmigung der Gemeinde Prosselsheim steht noch aus. Wegen der Themen für die Estenfelder Tafeln setzen wir uns mit Jürgen Fottner vom Bauhof in Verbindung. Von anderer Seite kamen noch keine Anregungen.

Rechtzeitig in der 2. Jahreshälfte wollen wir unseren Antrag für eine Förderung ausarbeiten.

TOP 2: Grundwasserproblem in der Bergtheimer Mulde

Betrachtung der Ausgangslage zu der Initiative des Bewässerungsvereins Bergtheimer Mulde und deren Anliegen, eine Machbarkeitsstudie zu ihrem Projekt „Wasser aus Uferfiltrat des Mains in Speicherseen zur Bewässerung der Ackerflächen“ erstellen zu lassen und dabei die Gemeinden ins Boot zu holen.

Erhard hatte zu dieser Thematik auch ein Telefongespräch mit Frau Ulrike Lilienbecker vom Allianzmanagement geführt.

Von der Allianz Würzburger Norden war ja schon 2017 eine Pilotstudie Grundwasserschutz angedacht worden. Das Konzept sollte sich aber nicht nur auf das Thema Bewässerung beschränken, sondern auch die Auswirkungen einer Ausweitung der Bewässerung auf die Kulturlandschaft, auf Natur- und Artenschutz und natürlich auch auf die landwirtsdhaftlichen Strukturen ins Auge fassen.

Das Projekt zerschlug sich, da bei einer Förderung nur der technische Aspekt berücksichtigt werden sollte, das Wasserwirtschaftsamt und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten darauf bestanden, ohne die eingeplanten Partner (Fachhochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fabion und arcgrün) die Machbarkeitsstudie durchzuführen und weil nicht alle Gemeinden der Allianz mitmachen wollten.

Das Thema „Mainwasser in Speicherseen auf der Bergtheimer Trockenfläche“ wurde auch im Forum „Wasser am Limit“ mit Beteiligung von Volkmar Halbleib (SPD), Kerstin Celina und Paul Knoblach (Bündnis 90/Die Grünen) erörtert.

Unsere Meinung ist:

- An erster Stelle muss Wassersparen und Vermeiden von Wasserverschwendung (z.B. durch Überkopf-Beregnungsanlagen) stehen

- allenfalls Tröpfchenbewässerung

- Wasserrückhaltung vor Ort

- Bodenversiegelung und -verdichtung vermindern

- vernünftige Bodenbewirtschaftung, die ermöglicht, dass der Boden das Wasser zurückhalten kann (Humusbildung, Verringerung bzw. -vermeidung von Kunstdünger- und Pestizideinsatz)

- die „Agrarwüste“ umbauen (Heckenpflanzung, Bäume, Wiesen)

- klimaangepasste Sortenwahl

- keine weitere Ausweitung des Sonderkulturen-Anbaus

- mehr Überwachung der Wasserentnahme durch das Wasserwirtschaftsamt und angepasstes Wassermanagement

Die Wasserknappheit und das Absinken des Grundwasserspiegels ist bei uns in Unterfranken besonders deutlich und wird sich noch ausweiten. Ein Zuführen aus Donauwasser in den Main verlagert nur die Problematik und führt zu neuen Verwerfungen.
Inzwischen ist es auf Grund der Klimaerwärmung ein weltweites Problem. Nicht ganz schuldlos sind unsere Essensgewohnheiten (s. virtueller Fußabdruck, Wasserverbrauch z.B. bei Fleisch).

Bei der Erörterung über den Beitritt zur Machbarkeitsstudie schlug ein Oberpleichfelder Ratsmitglied vor, den Nägelessee auf der Prosselsheimer Gemarkung, ein unberührtes Biotop in der ausgeräumten Flur, zu einem Speicher- und Badesee auszubauen. Dagegen würden wir uns entschieden wehren. Aber wir werden die Gemeinde Prosselsheim bitten, ihrer Verpflichtung nachzukommen und den Weiher, der durch angeschwemmtes Erdreich zu verlanden droht, fachgerecht und naturschonend ausbaggern zu lassen.

TOP 3: Sonstiges

  • Für unsere Beteiligung mit einem Angebot beim Estenfelder Ferienspielplatz vom 16. bis 27.8.21 an einem Tag haben sich außer unseren Kindergruppen-Betreuerinnen Anita Trompke und Martina Schwab weitere Personen bereit erklärt. Tag und Angebot müsssen noch geklärt werden.

  • Dank an die Gemeinde Estenfeld für die Teilrenaturierung der Kürnach.

  • Anfrage im April bei der Unteren Naturschutzbehörde (Herr Heinle) und bei Frau Carola Rein von FABION GbR, ob durch das Ausbringen von Bauerde auf Felder im Südosten von Kürnach, auf denen mit Sicherheit Feldhamster leben, diese geschädigt wurden. Während dies von Herrn Heinle verneint wurde, vermutet Frau Rein eine deutliche Beeinträchtigung durch den Zeitpunkt und die Durchführung.

  • Der Gemeinderat von Kürnach behandelte unseren Antrag im Bezug auf die Rodung am ALDI-Gelände. Mehr Möglichkeiten als schon bekannt (finanzieller Schadenersatz) hat die Gemeinde nicht. Für die 14 Jahre alten Bäume sollen neue angepflanzt werden.

  • Es wurden bislang keine weiteren Beiträge für das „Forum“ auf unserer Homepage geliefert.

  • Auf den Sensenkurs am 3. und 4. Juli wurde noch einmal hingewiesen. (Anmeldung und Information bei Edith Sachse, Tel. (09367) 2292.

Die Punkte

- Tätigkeitsfelder in der Ortsgruppe
- Mitarbeit in der Vorstandschaft (Vorstandswahl im Herbst) und
- eventuelle Veranstaltungs-Angebote in der zweiten Jahreshälfte
konnten wegen der geringen Beteiligung am Treffen nicht behandelt werden.

Unser nächstes Mitgliedertreffen ist noch einmal in Form eines Meetings am Dienstag, 29. Juni, um 20 Uhr (!).

Ende des Meetings: 20:34 Uhr

 

 


Aggressiv und erfolgreich: Das Zackenschötchen

Seit einigen Jahren breitet sich bei uns das Orientalische Zackenschötchen explosionsartig aus. Es besiedelt Straßenränder und Brachflächen und dringt von dort auch in Ackerflächen und Wiesen vor. Wirtschaftlicher Schaden für die Landwirtschaft, Störung des Naturhaushalts und Beeinträchtigung des Erholungswertes von Grünflächen und Schutzgebieten sind die Folgen.

Das Zackenschötchen blüht gleichzeitig wie der Raps im Mai gelb, wird bis 1,5 m hoch, bildet lange Wurzeln und kann über 10 Jahre alt werden. Erkennbar ist es aber an den spitz zulaufenden Blättern. Die zahlreichen Samen fallen etwa im Juli aus und werden vor allem durch Transport von Erde, Wiesenschnitt und an Auto- und Traktorreifen verbreitet. Sie bleiben mehrere Jahre im Boden keimfähig. Die Besiedlung neuer Flächen geschieht also in erster Linie durch den Menschen, der außerdem den Samen und Wurzelteile mit Erdmaterial verbreitet.

Helfen Sie mit und verhindern Sie die weitere Ausbreitung!

Wo einzelne Pflanzen auftreten, lassen sich diese noch rechtzeitig bei weichem, nassem Boden herausziehen. Beim Hacken und Fräsen werden die Wurzelfragmente dagegen nur vermehrt und treiben neu. Der aufgebrochene Boden ist ideal für die Wiederbesiedlung. Mehrmaliges Mähen im Jahr verhindert die Blüte und Samenbildung. Doch gehen die Pflanzen dadurch nicht zugrunde. Umgraben und Mahd nach der Samenreife fördert dagegen die Ausbreitung. Fruchtstände dürfen nicht in die Biotonne, sondern müssen zum Restmüll. Eine chemische Bekämpfung mit Herbiziden ist aus ökologischen Gründen eigentlich nicht zu vertreten, aber bei großen Beständen wohl nicht vermeidbar.

Nur durch erhöhte Aufmerksamkeit und frühzeitiges Handeln lassen sich also weitreichende Schäden verhindern oder begrenzen.

Termine anderer Vereine und Organisationen


Haus- und Gartentipps der Saison


Garten ohne Gift

Ökologische „Unkraut“-Bekämpfung

Sie werden schon oft das lästige Unkraut in Ihrem Garten zum Teufel gewünscht haben. Wie soll man es loswerden? Ist es doch immer schneller zur Stelle als die gewünschten Blumen und Nutzpflanzen.

Also her mit der Giftkeule!

Langsam!

Wildpflanzen haben im Garten eine große Bedeutung

Eine Menge von Tierarten sind auf das sogenannte „Unkraut“ angewiesen. Jede Pflanze hat im Zusammenwirken ihren Platz und damit ihre natürliche Daseinsberechtigung. Die einen sind Wohn- und Rückzugsgebiete, die anderen Nahrungsquelle (wie Blüten für Bienen und Schmetterlinge oder die Brennnessel für die Raupe des Tagpfauenauges). Viele Wildkräuter dienen den Menschen als Heilpflanzen (z.B. Spitzwegerich, Kamille, Schafgarbe, Lungenkraut, Quecke, Beinwell) oder erweitern unseren Speiseplan (Gänseblümchen, Brennnessel, Giersch, Löwenzahn usw.). Manche zeigen den Zustand des Gartenbodens an, andere sind Farbkleckse im Rasen.

Wege, um das „Unkraut“ in Schach zu halten

1. Umweltfreundlich ist das Entfernen aus Pflasterflächen mit dem Fugenkratzer (vor der Blüte!). Auch Abflammgeräte sind sehr wirksam. Chemische Unkrautbekämpfungsmittel sind auf Wegen, Garageneinfahrten und Plätzen verboten, sofern diese versiegelt sind und nicht gärtnerisch genutzt werden. In die Fugen können Sie Mauerpfeffer oder Deutsches Weidelgras säen.

2. Auf größeren Flächen beseitigt man das Beikraut am effektivsten mit der Hacke oder der Grabgabel (bei Wurzelunkräutern wie Giersch, Quecke oder Zaunwicke).

3. Unkräuter mit Pfahlwurzeln wie der Löwenzahn werden mit einem Unkrautstecher komplett entfernt. Oder man hebt mit einer Grabgabel den Rasen hoch und zieht die Pflanze heraus.

4. Unter Bäumen, Rosen und Sträuchern hält man das Unkraut mit Rindenmulch in Schach.

Achtung: Kein Unkraut, das bereits Samen trägt, auf den Kompost werfen!

Ökologische „Unkraut“bekämpfung funktioniert auch ohne Gift. Verwenden Sie auf keinen Fall „Unkraut“-Vernichtungsmittel! Solche „Herbizide“ zerstören nicht nur die Vielfalt, sondern schädigen auch die Umwelt und letzlich Sie selbst als Anwender.


Der "unordentliche" Garten

Ein verrottender Reisighaufen ist das Gegenteil von einem Friedhof: Er ist Herberge und Geburtsstätte für neues Leben.

Der Garten ist ein Organismus: Kräuter, Bäume und Sträucher brauchen mineralische Nährstoffe und Wasser aus dem Erdreich. Sie produzieren daraus mit der Sonnenenergie und dem Kohlendioxid Blätter und Äste. In diesem organischen Material ist die Arbeit einer Vegetationsperiode, oder mehrerer, gespeichert. Das Ergebnis dieser "Arbeit" geht auch nicht verloren, wenn Baum und Strauch Laub abwerfen. An Ort und Stelle gelassen beginnt der "Abfall" zu verrotten: Milliarden Bodenlebewesen, darunter winzige Pilze und Algen, Springschwänze und Milben, aber auch große Erdbewohner wie der Regenwurm, zerkleinern innerhalb von Jahresfristen das Holz zu fruchtbarer Humuserde - der Nährstoffkreislauf schließt sich.

Schon deshalb müssen "Abfälle" aus Blättern, Staudenresten und Holz im Garten bleiben, und auf künstliche Nährstoffe kann man verzichten.

Was nicht an Ort und Stelle bleiben kann, sollte an einem schattigen und feuchten Platz untergebracht werden. Es ist wichtig, dass die Äste und Zweige nicht gehäckselt werden, da sie Herberge für alle möglichen Kleinlebewesen bieten. Pilze, Moose, Ferne, Käferlarven, verschiedene Wildbienenlarven und Laufkäfer leben hier. Auch bietet ein Reisighaufen Unterschlupf für Mauswiesel und Igel, Brutplatz für Zaunkönig und Heckenbraunelle, Futterplatz für Kleiber und Spechte und Winterversteck für Marienkäfer und Amphibien.






www.littering.de

Das Portal für eine saubere Landschaft

 

Was ist Littering?
"Littering" ist ein englischer Begriff. Er bezeichnet das Wegwerfen von Abfällen auf Straßen, Plätzen oder in der Natur. Littering betrifft verschiedenste Dinge wie Zeitungen, Flyer, Zigarettenkippen, Verpackungen oder "wild entsorgte" Gegenstände (z.B. Altreifen, Haushaltsgeräte). Sozial unerwünschtes Verhalten wie Farbschmierereien, Vandalismus und Verunreinigungen durch Hundekot gehen mit dem Littering Hand in Hand. Die Gründe für die Verschmutzung liegen im achtlosen Verhalten der Bürger - Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit, mangelndes Verantwortungsbewusstsein, Provokation oder schlichtes Unwissen.
Littering ist kein Kavaliersdelikt: Für die betroffenen Kommunen hat das Littering weit reichende negative Folgen:

Ökologisch
Die weggeworfenen Abfälle verunstalten die Landschaft, können nicht verwertet werden und gefährden Mensch und Tier.

Ökonomisch
Die Kommunen müssen viel Geld ausgeben, um den Schmutz wieder zu beseitigen. Dies bindet zum Teil erhebliche Mittel der kommunalen Haushalte, die - gerade bei der momentanen Finanzlage - an anderen Stellen dringend gebraucht werden.

Sozial
Littering tritt gehäuft an bestimmten Brennpunkten auf, während andere Stadtteile weitgehend verschont bleiben. Eine solche Entwicklung kann zu einer gespreizten Sozialstruktur führen, bei der zunehmend "Schmuddelstadtteile" neben "guten Wohnlagen" bestehen.

Was tun gegen Littering?
Bewährt hat sich eine Kombination aus den "drei A's": ahnden, aufklären, aufräumen.
Woran man bei einer Anti-Littering-Kampagne denken sollte, erfahren Sie im Detail hier...