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Mainfrankenmesse

Bio-Rezepte 2013

Bio-Rezepte 2011

Ortsgruppen

Termine und Aktuelles


Eine Waldführung

mit Martin Stula (Bauhof Kürnach)
für alle Bürgerinnen und Bürger
am Sonntag, 7.November 2021, 14 Uhr
Beginn: Kürnach, Am Tiergarten, Schranke Hartwald (nach Langem Höllberg)


Mitgliedertreffen 30. November 2021

Wegen der augenblicklicken kritischen Corona-Lage haben wir uns entschlossen,

unser Mitgliedertreffen

am Dienstag, 30. November 2021, 19 Uhr

im Café BieberBau, Kürnach, Wiesenweg 1 ausfallen zu lassen.

Wir wünschen Ihnen eine ruhige, bereichernde Adventszeit, Gesundheit und trotz aller Widrigkeiten Gelassenheit und Humor!


Neues aus der Ortsgruppe:


Jahreshauptversammlung 26.Oktober 2021

Protokoll

der BN-Jahreshauptversammlung am Dienstag, 26.10.2021, 19 Uhr im Cafe Biberbau

 

Vorstellung der Teilnehmer

  1. Begrüßung, Tätigkeitsbericht, Rückblick und Vorschau

  • 2019

    • Pflanzaktion im Jubiläumswald Kürnach (30 Jahre Ortsgruppe)

    • Bau eines Insektenhauses am Jesuitensee, Estenfeld

    • Vogelkundliche Wanderung mit Bernhard Neckermann

    • BN-Schild für den Maibaum in Estenfeld

    • Fahrradtour nach Nordheim

    • Sensen- und Dengelkurs

    • Aufstellung einer Bank in Püssensheim mit Einweihungsfeier

    • Fotograf Roland Günther: Exkursion zu Blühstreifen

    • Exkursion nach Unterpleichfeld in naturnahen Garten v. Dr. Carsten Hagemann

    • 1150 Jahrfeier Estenfeld, Wildbienenhaus, Festzug. Info-Stand

    • Teilnahme am „Einheitsbuddeln“ der Grünen auf BN-Wiese in Kürnach

    • Ausflug nach Hellmitzheim zum Flatterhaus

  • 2020

    • Kontakt zu Frau Börger, Zeitungsartikel (Fällung der Bäume beim Reiterhof in Prosselsheim)

    • Vortrag in Unterpleichfeld: „Die Humusrevolution“

    • Obstbaumschnittkurs in Kürnach

    • Mähaktion am Hang

    • Kartographieren/Fotographieren von Schmetterlingen, Entwürfe für Schautafeln

    • Erfahrungsaustausch „Wegrandpflege“ für Gemeinden und Gemeindearbeiter

  • 2021

    • An der Staatsstraße St2260 am Ortseingang von Prosselsheim wurden Bäume „gestutzt“

    • Baum- und Hecken-Rodung beim ALDI, Kürnach. Antrag, der Sache nachzugehen

    • Auseinandersetzung mit Machbarkeitsstudie (Grundwasserschwund auf der Bergtheimer Trockenplatte) der betroffenen Gemeinden. Abgabe einer Stellungnahme.

    • Nägelessee (Püss.): Ablehnung des Vorschlags, den See als Wasserspeicher zu verwenden

    • 2. Bank in Püssensheim

    • Papierschöpfen für die Kommunionkinder mit der Bücherei Kürnach

    • Projekt beim Hüttendorf in Estenfeld – Parcours Naturerlebnis

    • Apfelbaumpflanzaktion der UWG für Dr. Müllges auf der BUND-Wiese

    • Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Würzburg in Kürnach

    • Apfelernte auf der Streuobstwiese: 62 Boxen Apfelsaft
       

Mehrere Stellungnahmen zu Baumaßnahmen in Kürnach, Prosselsheim und Estenfeld durch Martin Degenbeck

Wie geht es weiter? Wahl eines neuen Vorstands. Kandidaten?

  1. Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht2020

Frau Schwab stellt vor

Herr Degenbeck hat geprüft

  1. Entlastung

Die Entlastung des Vorstandes erfolgt einstimmig.

  1. Bericht Kindergruppen

Frau Schwab berichtet:

Vor Corona: Wildbienenhausaktion (Friedrich Barthel)

Weitere Aktionen wegen Corona ausgefallen 2020

2021 nur Hüttendorf

Nächstes Jahr: Fledermäuse

  1. Anträge, Wünsche

  • Sonntag, 7. 11. 2021, 14 Uhr Waldbegehung mit Martin Stula; Bericht über Aktion mit Bochumer Jugendlichen

  • Jahreshauptversammlung im März 2022

 

Protokollantin: Roswitha Schmidt

29.10.2021

 


 

BN-Ortsgruppe verleiht Obstigel und Seilschüttler

 

In diesem Jahr hängen die Obstbäume wieder einmal voller Früchte. Das Schütteln und Auflesen in Handarbeit ist aber ziemlich mühselig und zeitraubend. Doch es gibt Alternativen zur Arbeitserleichterung, welche an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau seit einigen Jahren getestet werden:

 

Der Seilschüttler

Das Gerät kann man an jeden Traktor montieren, es wird über die Zapfwelle angetrieben. Ein Stahlseil wird in die Hauptäste des Baumes gehängt, gespannt und schon beginnt der Schüttelvorgang, der nur wenige Sekunden dauert. Dann ist das Seil noch 1-2 mal einzuhängen, bis der Baum abgeleert ist. Der Baum nimmt bei sachgerechtem Einsatz keinen Schaden. Alte, nicht mehr elastische Bäume aber bitte nicht mehr maschinell schütteln!

 

Der Obstigel

Der Obstigel läuft auf Fahrradrädern und besitzt eine Trommel, auf der Stahlstifte angebracht sind. Damit werden die Früchte aufgespießt (nur 1-3 Einstiche pro Frucht!) und in 2 Körben abgelegt. Von dort werden die Früchte dann auf einen Anhänger o.ä. ausgeleert. Der Obstigel ist kinderleicht zu bedienen und hat eine Aufleseleistung von rund einer Tonne pro Stunde. Die Verletzung der Äpfel ist unproblematisch, wenn eine Versaftung bzw. Verarbeitung innerhalb von 1-3 Tagen sichergestellt werden kann.

 

Die BN-Ortsgruppe hat diese leistungsfähigen Erntehelfer für die Kürnacher Bürger beschafft, um den Streuobstbau in den Gemeinden zu fördern. Schließlich sind unsere Obstwiesen Lebensraum für über 5000 Tier- und Pflanzenarten! Beide Geräte können (auch von Bürgern anderer Gemeinden!) gegen eine Aufwandsentschädigung von jeweils 10€ pro Tag ausgeliehen werden. Hierfür wenden Sie sich bitte etwa zwei Tage vorher zu den üblichen Geschäftszeiten des Bauhofes der Gemeinde (günstige Zeit: 9 Uhr) an Sebastian Schmidt, der die Geräte verwaltet und Hinweise zur Handhabung gibt. Er nimmt auch die Aufwandsentschädigung entgegen.

Kontakt: Tel. 09367/7127 oder über Handy 0177-8906925

 


Termine anderer Vereine und Organisationen


Haus- und Gartentipps der Saison

Verblühte Stauden stehenlassen!


Normalerweise werden fruchtende Blütenstände an Zierstauden in unseren Gärten herausgeschnitten, um die Pflanzen zur Bildung neuer Knospen anzuregen. Verwelkt die Staude, schneidet man sie meist über dem Boden ganz ab. Für den Artenschutz wäre es aber besser, wenn man mit dem Zurückschneiden bis zum Frühjahr, wenn die Pflanzen neu austreiben, warten würde. Denn im Winter suchen viele Vögel an den Stauden nach Nahrung oder suchen diese Pflanzen auf, um nach Raupen und Spinnen zu suchen, die dort den Winter verbringen. Entscheidende Funktion als Nahrungsquelle z.B. für Drosseln oder Rotkehlchen hat auch das Herbstlaub und haben die darunter verborgenen Insekten.
Diese Art der "Winterfütterung" ist sicher einfacher und auch zweckmäßiger als das Füttern am Vogelhaus. Übertriebener Ordnungssinn und herbstliches "Großreinemachen" im Garten schadet der Tierwelt unserer Gärten und Siedlungen.

 


Igelschutz - aber richtig


Auch wenn man es gut meint, sollte man einen Igel im Spätherbst nicht ins Haus holen. Der Igel hat als Wildtier eine Überwinterung im Haus nicht nötig.  Viel sinnvoller kann man ihm durch Gestaltungsmaßnahmen im Garten (Holzstapel, Reisighaufen, Scheunen, Wildwuchsbereiche) und in der Verbesserung und Neugestaltung seiner typischen Lebensräume helfen. Dies sind vor allem blumenreiche Wiesenflächen mit lockerem Baum- und Buschbestand. Nicht Frost noch Schnee, sondern immer mehr Landschaftszerschneidung durch Straßenbau, ausgeräumte Feldfluren, zu "ordentliche" Gärten und der unnötige Einsatz von Giften im Hausgarten machen dem Igel das Leben schwer.


Garten ohne Gift

Ökologische „Unkraut“-Bekämpfung

Sie werden schon oft das lästige Unkraut in Ihrem Garten zum Teufel gewünscht haben. Wie soll man es loswerden? Ist es doch immer schneller zur Stelle als die gewünschten Blumen und Nutzpflanzen.

Also her mit der Giftkeule!

Langsam!

Wildpflanzen haben im Garten eine große Bedeutung

Eine Menge von Tierarten sind auf das sogenannte „Unkraut“ angewiesen. Jede Pflanze hat im Zusammenwirken ihren Platz und damit ihre natürliche Daseinsberechtigung. Die einen sind Wohn- und Rückzugsgebiete, die anderen Nahrungsquelle (wie Blüten für Bienen und Schmetterlinge oder die Brennnessel für die Raupe des Tagpfauenauges). Viele Wildkräuter dienen den Menschen als Heilpflanzen (z.B. Spitzwegerich, Kamille, Schafgarbe, Lungenkraut, Quecke, Beinwell) oder erweitern unseren Speiseplan (Gänseblümchen, Brennnessel, Giersch, Löwenzahn usw.). Manche zeigen den Zustand des Gartenbodens an, andere sind Farbkleckse im Rasen.

Wege, um das „Unkraut“ in Schach zu halten

1. Umweltfreundlich ist das Entfernen aus Pflasterflächen mit dem Fugenkratzer (vor der Blüte!). Auch Abflammgeräte sind sehr wirksam. Chemische Unkrautbekämpfungsmittel sind auf Wegen, Garageneinfahrten und Plätzen verboten, sofern diese versiegelt sind und nicht gärtnerisch genutzt werden. In die Fugen können Sie Mauerpfeffer oder Deutsches Weidelgras säen.

2. Auf größeren Flächen beseitigt man das Beikraut am effektivsten mit der Hacke oder der Grabgabel (bei Wurzelunkräutern wie Giersch, Quecke oder Zaunwicke).

3. Unkräuter mit Pfahlwurzeln wie der Löwenzahn werden mit einem Unkrautstecher komplett entfernt. Oder man hebt mit einer Grabgabel den Rasen hoch und zieht die Pflanze heraus.

4. Unter Bäumen, Rosen und Sträuchern hält man das Unkraut mit Rindenmulch in Schach.

Achtung: Kein Unkraut, das bereits Samen trägt, auf den Kompost werfen!

Ökologische „Unkraut“bekämpfung funktioniert auch ohne Gift. Verwenden Sie auf keinen Fall „Unkraut“-Vernichtungsmittel! Solche „Herbizide“ zerstören nicht nur die Vielfalt, sondern schädigen auch die Umwelt und letzlich Sie selbst als Anwender.


Der "unordentliche" Garten

Ein verrottender Reisighaufen ist das Gegenteil von einem Friedhof: Er ist Herberge und Geburtsstätte für neues Leben.

Der Garten ist ein Organismus: Kräuter, Bäume und Sträucher brauchen mineralische Nährstoffe und Wasser aus dem Erdreich. Sie produzieren daraus mit der Sonnenenergie und dem Kohlendioxid Blätter und Äste. In diesem organischen Material ist die Arbeit einer Vegetationsperiode, oder mehrerer, gespeichert. Das Ergebnis dieser "Arbeit" geht auch nicht verloren, wenn Baum und Strauch Laub abwerfen. An Ort und Stelle gelassen beginnt der "Abfall" zu verrotten: Milliarden Bodenlebewesen, darunter winzige Pilze und Algen, Springschwänze und Milben, aber auch große Erdbewohner wie der Regenwurm, zerkleinern innerhalb von Jahresfristen das Holz zu fruchtbarer Humuserde - der Nährstoffkreislauf schließt sich.

Schon deshalb müssen "Abfälle" aus Blättern, Staudenresten und Holz im Garten bleiben, und auf künstliche Nährstoffe kann man verzichten.

Was nicht an Ort und Stelle bleiben kann, sollte an einem schattigen und feuchten Platz untergebracht werden. Es ist wichtig, dass die Äste und Zweige nicht gehäckselt werden, da sie Herberge für alle möglichen Kleinlebewesen bieten. Pilze, Moose, Ferne, Käferlarven, verschiedene Wildbienenlarven und Laufkäfer leben hier. Auch bietet ein Reisighaufen Unterschlupf für Mauswiesel und Igel, Brutplatz für Zaunkönig und Heckenbraunelle, Futterplatz für Kleiber und Spechte und Winterversteck für Marienkäfer und Amphibien.




Der naturnahe Garten

Unsere Singvögel, alle Insektenarten und Kleinlebewesen (Igel, Eidechsen, Bodenorganismen wie z.B. Regenwürmer...) sind immer mehr auf naturnahe Gärten als Lebensraum angewiesen!

Die Gründe dafür sind ja hinlänglich bekannt:

- Zunehmende Monokultur ("Vermaisung" z.B. für Biogas) und dadurch zunehmender Kunstdünger- und Gifteinsatz (Insektizide, Herbizide)

- Versiegelung des Bodens durch Gewerbeflächen, Siedlungsbau, Straßenbau ...

Tipps zum naturnahen Gärtnern finden Sie auf unseren Themenseiten:

Der naturnahe Garten

 



www.littering.de

Das Portal für eine saubere Landschaft

 

Was ist Littering?
"Littering" ist ein englischer Begriff. Er bezeichnet das Wegwerfen von Abfällen auf Straßen, Plätzen oder in der Natur. Littering betrifft verschiedenste Dinge wie Zeitungen, Flyer, Zigarettenkippen, Verpackungen oder "wild entsorgte" Gegenstände (z.B. Altreifen, Haushaltsgeräte). Sozial unerwünschtes Verhalten wie Farbschmierereien, Vandalismus und Verunreinigungen durch Hundekot gehen mit dem Littering Hand in Hand. Die Gründe für die Verschmutzung liegen im achtlosen Verhalten der Bürger - Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit, mangelndes Verantwortungsbewusstsein, Provokation oder schlichtes Unwissen.
Littering ist kein Kavaliersdelikt: Für die betroffenen Kommunen hat das Littering weit reichende negative Folgen:

Ökologisch
Die weggeworfenen Abfälle verunstalten die Landschaft, können nicht verwertet werden und gefährden Mensch und Tier.

Ökonomisch
Die Kommunen müssen viel Geld ausgeben, um den Schmutz wieder zu beseitigen. Dies bindet zum Teil erhebliche Mittel der kommunalen Haushalte, die - gerade bei der momentanen Finanzlage - an anderen Stellen dringend gebraucht werden.

Sozial
Littering tritt gehäuft an bestimmten Brennpunkten auf, während andere Stadtteile weitgehend verschont bleiben. Eine solche Entwicklung kann zu einer gespreizten Sozialstruktur führen, bei der zunehmend "Schmuddelstadtteile" neben "guten Wohnlagen" bestehen.

Was tun gegen Littering?
Bewährt hat sich eine Kombination aus den "drei A's": ahnden, aufklären, aufräumen.
Woran man bei einer Anti-Littering-Kampagne denken sollte, erfahren Sie im Detail hier...