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Bio-Rezepte 2013

Bio-Rezepte 2011

Ortsgruppen

Termine und Aktuelles

Mitgliedertreffen im September

Zu unserem Mitgliedertreffen im September, das wir am Dienstag, den 28.09.2021, 20 Uhr wieder im Café BieberBau abhalten, möchten wir Sie herzlich einladen. Gäste sind immer willkommen!
Wir hoffen, dass wir uns im Innenbereich treffen können. Wahrscheinlich wird die 3G-Regel einzuhalten sein.
Bitte vergessen Sie nicht Ihre Maske!
Das Lokal ist wieder von der Semmelstraße her erreichbar.


Neues aus der Ortsgruppe:


Bericht vom BN-OG-Treffen

am Dienstag, 24.08.2021, 20 Uhr

im Porto Bello, Estenfeld , Obere Ritterstraße 12

3 Anwesende. Leider mussten sich einige Mitglieder entschuldigen.

1. Weiterentwicklung der Artenschutz-Infotafeln

Inhalte, Gestaltung, Standorte, Antragstellung

Wegen des Inhaltes für Tafeln in Estenfeld Kontakte mit Andreas Förster („WLAN“) aufnehmen.
Weiteres Vorgehen muss mit den Entwicklern geplant werden.

2. Mitarbeits-Angebote für die Mitglieder

s. Protokoll (Bericht) vom 29. Juni 2021

Tätigkeitsfelder:

  • Schautafeln und Infoblätter

  • Grundstücks- und Biotoppflege

  • Kinder und Jugendliche

  • Kommunikation (Kontakte z.B. zu den Mitgliedern, Gemeinden, Medien, zur Presse)

  • Planung von Veranstaltungen (Vorträge, Exkursionen, Aktivitäten)

  • Natur- und Artenschutz (Landschaft, Feldhamster, Vögel, Bienen, Amphibien usw.)

  • Austeilung der „Netze“ und ähnliches

Bisher keine Meldungen, aber einige Ergänzungen

3. Zukunft der Ortsgruppe

Wie kann es mit der OG weitergehen? Fortbestand möglich?

Kandidatensuche für den Vorstand: Wer käme in Frage?

Das Problem ist, für den 1. und 2. Vorsitzenden jemanden zu finden. Notfalls muss die Wahl auf das Frühjahr 2022 verschoben werden, falls das möglich ist.

Bitte vormerken: Jahreshauptversammlung heuer im Oktober (26.10.2021), JHV 2022 am 29.03.2022

4. Planung von Veranstaltungen im Herbst/Winter 2021 und Frühjahr 2022

Im Herbst und Winter kaum Veranstaltungen noch möglich. Im Frühjahr/Sommer z.B.

Exkursion/Vortrag Kräuter (Ulrike Frankenberger, Prosselsheim)

Blumenwiese von Thomas Ott

Radtour Bachrundweg Kürnach-Pleichach

5. Sonstiges

  • Ferienspielplatz Estenfeld 25.8.21 (im Einsatz: Martina Schwab, Cornelia Mertens, Elisabeth Iwanowitsch, Werner Bauer, Tobias Schmachtel, Erhard Reiniger, Frau Dr. A.Magerl vom Obst- und Gartenbauverein Estenfeld. Erlebnis-Parcours Kartause)

  • BN-Wiese (Mahd, Apfelernte, Hecken, Streichen der Info-Tafeln); Pflege der Bänke in Püss.

  • Machbarkeitsstudie Wasser in der Bergtheimer Mulde (s. MP 21.8.21) – Stellungnahme

  • Neues Mähkonzept des Staatl. Bauamtes Würzburg (s. Gem. Estenfeld)

  • FFH-Monitoring Feldhamster 2021 in Unterfranken (Prosselsheim!)

  • Aufruf der Gemeinde Estenfeld: „Estenfeld mitgestalten“

  • Im Estenfelder Haushalt 2021 sind 10.000 € für ökologische Maßnahmen (Naturschutz und Landschaftspflege eingestellt (Renaturierung, Aufforstung, Bauhof-Arbeiten). Ob das reicht?

  • Klima-Pledge: Meine Stimme für die Zukunft (https://klima-pledge.org )

Mit dem Klima-Pledge verspreche ich, meine Stimme der Partei zu geben, die sich aus meiner Sicht am überzeugendsten für sozial gerechten Klima- und Naturschutz einsetzt.“

  • 8.10.21 Mitgliederversammlung der BN-Kreisgruppe Würzburg in Kürnach

  • Baumpflanzaktion (evtl. zusammen mit den Grünen) am Tag der Deutschen Einheit 3. Oktober 21?

  • „Netz“ ist eingetroffen. Austeilung ab 30. August

 

Nächstes Treffen: Dienstag, 28.09.2021, 20 Uhr, Kürnach Bieberbau

 

 


 

BN-Ortsgruppe verleiht Obstigel und Seilschüttler

 

In diesem Jahr hängen die Obstbäume wieder einmal voller Früchte. Das Schütteln und Auflesen in Handarbeit ist aber ziemlich mühselig und zeitraubend. Doch es gibt Alternativen zur Arbeitserleichterung, welche an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau seit einigen Jahren getestet werden:

 

Der Seilschüttler

Das Gerät kann man an jeden Traktor montieren, es wird über die Zapfwelle angetrieben. Ein Stahlseil wird in die Hauptäste des Baumes gehängt, gespannt und schon beginnt der Schüttelvorgang, der nur wenige Sekunden dauert. Dann ist das Seil noch 1-2 mal einzuhängen, bis der Baum abgeleert ist. Der Baum nimmt bei sachgerechtem Einsatz keinen Schaden. Alte, nicht mehr elastische Bäume aber bitte nicht mehr maschinell schütteln!

 

Der Obstigel

Der Obstigel läuft auf Fahrradrädern und besitzt eine Trommel, auf der Stahlstifte angebracht sind. Damit werden die Früchte aufgespießt (nur 1-3 Einstiche pro Frucht!) und in 2 Körben abgelegt. Von dort werden die Früchte dann auf einen Anhänger o.ä. ausgeleert. Der Obstigel ist kinderleicht zu bedienen und hat eine Aufleseleistung von rund einer Tonne pro Stunde. Die Verletzung der Äpfel ist unproblematisch, wenn eine Versaftung bzw. Verarbeitung innerhalb von 1-3 Tagen sichergestellt werden kann.

 

Die BN-Ortsgruppe hat diese leistungsfähigen Erntehelfer für die Kürnacher Bürger beschafft, um den Streuobstbau in den Gemeinden zu fördern. Schließlich sind unsere Obstwiesen Lebensraum für über 5000 Tier- und Pflanzenarten! Beide Geräte können (auch von Bürgern anderer Gemeinden!) gegen eine Aufwandsentschädigung von jeweils 10€ pro Tag ausgeliehen werden. Hierfür wenden Sie sich bitte etwa zwei Tage vorher zu den üblichen Geschäftszeiten des Bauhofes der Gemeinde (günstige Zeit: 9 Uhr) an Sebastian Schmidt, der die Geräte verwaltet und Hinweise zur Handhabung gibt. Er nimmt auch die Aufwandsentschädigung entgegen.

Kontakt: Tel. 09367/7127 oder über Handy 0177-8906925

 


Termine anderer Vereine und Organisationen


Haus- und Gartentipps der Saison


Garten ohne Gift

Ökologische „Unkraut“-Bekämpfung

Sie werden schon oft das lästige Unkraut in Ihrem Garten zum Teufel gewünscht haben. Wie soll man es loswerden? Ist es doch immer schneller zur Stelle als die gewünschten Blumen und Nutzpflanzen.

Also her mit der Giftkeule!

Langsam!

Wildpflanzen haben im Garten eine große Bedeutung

Eine Menge von Tierarten sind auf das sogenannte „Unkraut“ angewiesen. Jede Pflanze hat im Zusammenwirken ihren Platz und damit ihre natürliche Daseinsberechtigung. Die einen sind Wohn- und Rückzugsgebiete, die anderen Nahrungsquelle (wie Blüten für Bienen und Schmetterlinge oder die Brennnessel für die Raupe des Tagpfauenauges). Viele Wildkräuter dienen den Menschen als Heilpflanzen (z.B. Spitzwegerich, Kamille, Schafgarbe, Lungenkraut, Quecke, Beinwell) oder erweitern unseren Speiseplan (Gänseblümchen, Brennnessel, Giersch, Löwenzahn usw.). Manche zeigen den Zustand des Gartenbodens an, andere sind Farbkleckse im Rasen.

Wege, um das „Unkraut“ in Schach zu halten

1. Umweltfreundlich ist das Entfernen aus Pflasterflächen mit dem Fugenkratzer (vor der Blüte!). Auch Abflammgeräte sind sehr wirksam. Chemische Unkrautbekämpfungsmittel sind auf Wegen, Garageneinfahrten und Plätzen verboten, sofern diese versiegelt sind und nicht gärtnerisch genutzt werden. In die Fugen können Sie Mauerpfeffer oder Deutsches Weidelgras säen.

2. Auf größeren Flächen beseitigt man das Beikraut am effektivsten mit der Hacke oder der Grabgabel (bei Wurzelunkräutern wie Giersch, Quecke oder Zaunwicke).

3. Unkräuter mit Pfahlwurzeln wie der Löwenzahn werden mit einem Unkrautstecher komplett entfernt. Oder man hebt mit einer Grabgabel den Rasen hoch und zieht die Pflanze heraus.

4. Unter Bäumen, Rosen und Sträuchern hält man das Unkraut mit Rindenmulch in Schach.

Achtung: Kein Unkraut, das bereits Samen trägt, auf den Kompost werfen!

Ökologische „Unkraut“bekämpfung funktioniert auch ohne Gift. Verwenden Sie auf keinen Fall „Unkraut“-Vernichtungsmittel! Solche „Herbizide“ zerstören nicht nur die Vielfalt, sondern schädigen auch die Umwelt und letzlich Sie selbst als Anwender.


Der "unordentliche" Garten

Ein verrottender Reisighaufen ist das Gegenteil von einem Friedhof: Er ist Herberge und Geburtsstätte für neues Leben.

Der Garten ist ein Organismus: Kräuter, Bäume und Sträucher brauchen mineralische Nährstoffe und Wasser aus dem Erdreich. Sie produzieren daraus mit der Sonnenenergie und dem Kohlendioxid Blätter und Äste. In diesem organischen Material ist die Arbeit einer Vegetationsperiode, oder mehrerer, gespeichert. Das Ergebnis dieser "Arbeit" geht auch nicht verloren, wenn Baum und Strauch Laub abwerfen. An Ort und Stelle gelassen beginnt der "Abfall" zu verrotten: Milliarden Bodenlebewesen, darunter winzige Pilze und Algen, Springschwänze und Milben, aber auch große Erdbewohner wie der Regenwurm, zerkleinern innerhalb von Jahresfristen das Holz zu fruchtbarer Humuserde - der Nährstoffkreislauf schließt sich.

Schon deshalb müssen "Abfälle" aus Blättern, Staudenresten und Holz im Garten bleiben, und auf künstliche Nährstoffe kann man verzichten.

Was nicht an Ort und Stelle bleiben kann, sollte an einem schattigen und feuchten Platz untergebracht werden. Es ist wichtig, dass die Äste und Zweige nicht gehäckselt werden, da sie Herberge für alle möglichen Kleinlebewesen bieten. Pilze, Moose, Ferne, Käferlarven, verschiedene Wildbienenlarven und Laufkäfer leben hier. Auch bietet ein Reisighaufen Unterschlupf für Mauswiesel und Igel, Brutplatz für Zaunkönig und Heckenbraunelle, Futterplatz für Kleiber und Spechte und Winterversteck für Marienkäfer und Amphibien.






www.littering.de

Das Portal für eine saubere Landschaft

 

Was ist Littering?
"Littering" ist ein englischer Begriff. Er bezeichnet das Wegwerfen von Abfällen auf Straßen, Plätzen oder in der Natur. Littering betrifft verschiedenste Dinge wie Zeitungen, Flyer, Zigarettenkippen, Verpackungen oder "wild entsorgte" Gegenstände (z.B. Altreifen, Haushaltsgeräte). Sozial unerwünschtes Verhalten wie Farbschmierereien, Vandalismus und Verunreinigungen durch Hundekot gehen mit dem Littering Hand in Hand. Die Gründe für die Verschmutzung liegen im achtlosen Verhalten der Bürger - Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit, mangelndes Verantwortungsbewusstsein, Provokation oder schlichtes Unwissen.
Littering ist kein Kavaliersdelikt: Für die betroffenen Kommunen hat das Littering weit reichende negative Folgen:

Ökologisch
Die weggeworfenen Abfälle verunstalten die Landschaft, können nicht verwertet werden und gefährden Mensch und Tier.

Ökonomisch
Die Kommunen müssen viel Geld ausgeben, um den Schmutz wieder zu beseitigen. Dies bindet zum Teil erhebliche Mittel der kommunalen Haushalte, die - gerade bei der momentanen Finanzlage - an anderen Stellen dringend gebraucht werden.

Sozial
Littering tritt gehäuft an bestimmten Brennpunkten auf, während andere Stadtteile weitgehend verschont bleiben. Eine solche Entwicklung kann zu einer gespreizten Sozialstruktur führen, bei der zunehmend "Schmuddelstadtteile" neben "guten Wohnlagen" bestehen.

Was tun gegen Littering?
Bewährt hat sich eine Kombination aus den "drei A's": ahnden, aufklären, aufräumen.
Woran man bei einer Anti-Littering-Kampagne denken sollte, erfahren Sie im Detail hier...