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Termine und Aktuelles

Mitgliedertreffen im April

Vermutlich muss leider unser Mitgliedertreffen
am Dienstag, 27. April 2021, 19 Uhr
wieder als Zoom-Meeting stattfinden.
Wir laden Sie herzlich dazu ein.

Bitte melden Sie sich dazu an unter der Nummer 09367 / 99470 oder per E-Mail unter bn-kuerestpro@web.de .


Neues aus der Ortsgruppe:


Mitgliedertreffen am 23. März 2021 - Zoom-Meeting

Bericht vom BN-OG-Zoom-Meeting am Dienstag, 23.03.2021, 19 Uhr

Anwesend: 5 Teilnehmer

Erhard R. bedankt sich bei den Helfern für das Austragen der „Netz“-Hefte.

Er bedauert, dass sich nicht mehr Mitglieder hier bei der Runde beteiligen. Eine gedeihliche Arbeit ist unter diesen Umständen kaum möglich.

Besprechungspunkte:

1. Schwalbennester beseitigen

An einem Haus in Kürnach sollten auf Betreiben der Mieter bei der Renovierung die Schwalbennester am Haus entfernt werden. Wenigstens bei den noch benützten drei Nestern konnte das (vorerst) auf Grund des Bundesnaturschutzgesetzes (§ 44 Abs. 1) verhindert werden.

Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, „Fortpflanzungs- und Ruhestätten der wild lebenden Tiere besonders geschützter Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören“. Also, wer Schwalbennester entfernt, macht sich strafbar. Die Entfernung der Nester kann mit einer empfindlichen Geldstrafe von mehreren Tausend Euro geahndet werden.

2. Baumschnitt an der St2260 in Prosselsheim

Nach Erhalt eines Hinweises am 2. 3. war Erhard R. sofort vor Ort, konnte die Arbeiter aber nur noch beim Aufräumen antreffen. Am nächsten Tag führte er ein längeres Gespräch mit Bürgermeisterin Frau Börger, die die Gründe und den Verlauf der Unternehmung schilderte (s. Mainpost vom 5./8.03.2021 https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/baumrueckschnittabeiten-an-der-staatsstrasse-2260-art-10573898). Rechtlich war gegen das Verfahren wohl nichts einzuwenden. Zum Vorgehen gab E.R. eine Stellungnahme der Ortsgruppe an die Mainpost, die am gleichen Abend auf der Internetseite erschien ( https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/bn-unglaubliche-ruecksichtslosigkeit-art-10575361).

3. Ungenehmigte Gehölzrodung bei Aldi in Kürnach

Auf den Bericht in der Mainpost vom 18.3.21 hin stellte E.R. an den 1. Bürgermeister und den Gemeinderat Kürnach den Antrag, den Sachverhalt in der nächsten Sitzung zur Sprache zu bringen, da das Vorgehen der Zuständigen nicht hinnehmbar ist, viele Fragen offen geblieben sind und der ökologische Schaden zu bedeutend ist, als dass man über den Baumfrevel zur Tagesordnung übergehen könnte.

4. Kein Naturwald in Estenfeld

Wir begrüßen es, dass sich der Gemeinderat gegen die Ausweisung eines Waldstückes als "Naturwald" ausgesprochen hat und diesen Waldteil unberührt sich selbst überlässt, ohne ihn zu nutzen und Wege und Schilder anzulegen. (Das Förderprogramm "Naturwald" müsste eher "Naturerlebniswald" heißen.)

5. Infotafeln

Von allen drei Bürgermeister/innen gab es positive Resonanz zu unserem Vorhaben. In Kürnach wünscht man sich eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Bauhofleiter Martin Stula ist sehr interessiert und machte schon Verbesserungsvorschläge. An der Konzeption, dem Inhalt und der Gestaltung der Tafeln wird insbesondere von Korbinian Schrauth weiter gefeilt. Die Aufstellungsorte werden mit den Gemeinden ausgesucht. Zunächst soll in diesem Jahr jeweils eine Tafel aufgestellt werden.

Ursula Arras erstellt neue Faltblätter zu den Insekten. In Püssensheim können wir noch eine Bank günstig erwerben, die am Pleichfelder Weg zwischen der Baumreihe aufgestellt wird.

6. Grundwasserproblem

Sowohl die Allianz Würzburger Norden e.V. als auch das Aktionsbündnis "Wasser am Limit" beschäftigen sich mit dem Grundwassernotstand in unserem Gebiet und sind in Gesprächen mit dem Bayerischen Umweltministerium.
Wir schauten uns die Sendung auf TVMainfranken an:
https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/grundwasserschutz-in-unterfranken-duengeverordnung-stellt-hohe-anforderungen-an-landwirte/

7. Dank an Reinhard Heinrich

Unseren Dank für seine vielseitige Unterstützung und Hilfe haben wir Reinhard Heinrich aus Anlass seines Ausscheidens als Leiter des Kürnacher Bauhofes in den verdienten „Ruhestand“ zusammen mit einem kleinen Präsent ausgesprochen. Wir hoffen, weiterhin seinen Rat und fachmännischen Beistand in Anspruch nehmen zu dürfen.

8. Agrarforstaktion im südl. Landkreis

Der Artikel zur Agrarforstaktion in Hemmersheim (s. Netz Frühj./Som. 2021, S. 22) wurde kurz angesprochen.

Ende: 20:30 Uhr

Unser nächstes Treffen (höchstwahrscheinlich wieder als Zoom-Meeting) findet am Dienstag, 27. April 2021 um 19 Uhr statt.

 

 


Wegrandpflege als gemeindliche Aufgabe

Erfahrungsaustausch zur ökologischen Wegrandpflege im Würzburger Norden

 

Die Ortsgruppe Kürnach-Estenfeld-Prosselsheim hatte 2019 ein umfassendes Konzept zur naturverträglichen Pflege von Straßen- und Wegrändern erarbeitet und als Antrag an die Kommunalverwaltungen der drei Orte geschickt.

Die Reaktion der Gemeinden war ernüchternd:

Vom Gemeinderat in Kürnach hieß es, dass die Gemeinde die Handlungsempfehlungen des BN schon lange umsetze. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Reinhard Heinrich pflegt die Grünflächen bereits seit 1993 in diesem Sinne." verkündete Bürgermeister Wohlfart.

Von Prosselsheim wurde erklärt, "dass die Gemeinde schon sehr viel mache und deshalb kein Handlungsbedarf bestehe".

Die Gemeinde Estenfeld teilte mit, dass bereits im Juli beschlossen worden war, ein Mähkonzept zu erstellen. Wenn es steht, würden wir wieder kontaktiert.

 

Erfreulicherweise hat dann das Management der Allianz Würzburger Norden, in der 10 Gemeinden zusammengeschlossen sind, unser Anliegen aufgegriffen und am 28. Oktober 2020 einen Erfahrungsaustausch der Bauhofbetreuer und Gemeinden organisiert.

Vertreter von 8 Bauhöfen, dazu drei Bürgermeister, Frau Fidyka von der Unteren Naturschutzbehörde und zwei Vertreter der BN-Ortsgruppe trafen sich zu diesem Gespräch unter der Leitung von Jens Lilienbecker vom Koordinationsbüro in der Weißen Mühle in Estenfeld.

 

Die Frage war: Welche Möglichkeiten gibt es, die Pflege von Straßen- und Wegrändern ökologischer zu gestalten? Da immer mehr Tier- und Pflanzenarten ihren ursprünglichen Lebensraum verlieren, gewinnen die Grasflächen an Straßen, Gräben und Böschungen als Rückzugsraum für den Naturschutz zunehmend an Bedeutung. Darauf wies eingangs Erhard Reiniger von der BN-Ortsgruppe hin. Dies war auch in der Begründung ihres Antrags ausgeführt.

 

In seinem Impulsvortrag setzte sich Marc Sitkewitz vom Landesverband für Vogelschutz (Gebietsbetreuung Agrarlandschaft Mainfranken) mit dem Thema auseinander. In vielen Bereichen deckten sich seine Vorstellungen mit den Forderungen des BN-Antrags. Ausgehend von den Lebensraumfunktionen (Leit- und Deckungsstrukturen, Nahrungs- und Brutflächen, Biotopvernetzung und -aufwertung) stellte er Mahd- und Pflegekonzepte vor. Er unterschied zwei Relevanzbereiche: den Intensivbereich (Bankette, Sichtflächen) und den Extensivbereich, der sich aus Normalflächen und Auswahlflächen zusammensetzt.

 

Beim Intensivbereich hält er die gängigen Pflegemaßnahmen für ausreichend: ein- bis dreimalige Mahd im Jahr mit dem Mulchgerät, aber mit einer Mahdhöhe von mindestens 8 cm und Abführung des Mulchmaterials. Das sind zwei Forderungen, die selten eingehalten werden.

Die Normalflächen, die sich an die Intensivflächen (meist jenseits des Grabens) anschließen, sollten zeitlich versetzt zu diesen und abschnittsweise gepflegt werden, bei größerer Breite in Streifen. Eventueller Gehölzaustrieb muss zurückgedrängt werden.

Für die Auswahlflächen (mit seltenen Pflanzen und Tieren) gibt es kein Allgemeinrezept. Hier kommt es darauf an, den Bestandstyp zu kennen und danach Pflegehäufigkeit und Pflegezeitraum anzupassen. Wichtig ist auf alle Fälle, abschnittsweise zu pflegen, Überwinterungsflächen zu lassen, mit reduzierter Geschwindigkeit und je nach Jahreszeit bei bestimmter Uhrzeit (Bienenflug!) mit genügendem Bodenabstand, am besten mit dem Balkenmäher (geringere Tötungsrate als bei Rotationsmäher) und zu einem späten Mahdzeitpunkt (nach August) zu mähen.

 

Entscheidend für die Akzeptanz der Maßnahmen bei der Bevölkerung und den Landwirten ist eine transparente und informative Öffentlichkeitsarbeit.

 

An den Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an. Probleme wurden genannt: fehlendes Personal, mangelndes Geld für die Kommunen, das Zeitproblem, Wirtschaftlichkeit (Geräte, zwei Arbeitsgänge), Verbuschung, wohin mit dem (teils belastetem) Schnittgut.

Angeregt wurde die Erstellung eines Grünflächenkatasters bei den Gemeinden, in dem die Bestandstypen aufgeführt sind, um gezielter die Pflegemaßnahmen durchführen zu können.

 

Der Austausch soll fortgesetzt werden. Dazu wird es im Frühjahr 2021 ein weiteres Treffen geben.

 

Unserer Meinung nach kam der Bezug auf Feldwege (meist von Landwirten gepflegt) zu kurz, ebenso die Einbeziehung der Landwirte selbst.

Aber letzendlich sind wir den Organisatoren sehr dankbar, dass diese Veranstaltung zustande kam und den Teilnehmern, dass sie sich die Zeit und Mühe dazu genommen hatten!

 

 

Es gibt sie noch: Blühende Wegränder

Leider aber in unseren Gemeinden Raritäten


Chance zum Wandel

Die Covid-19-Pandemie zeigt, dass eine ausschließliche Ausrichtung unserer Gesellschaft und unseres Wirtschaftssystems auf Profitstreben und größtmögliche Renditen nicht krisenfest ist.

Die Covid-19-Pandemie bietet uns die Chance innezuhalten und umzudenken:

- Mehr regionaler wirtschaften und Regionalerzeuger durch unseren Einkauf unterstützen

- Weniger das Auto benützen, stattdessen mehr den öffentlichen Nahverkehr, die Bahn und das Rad

- Strom sparen

- Wind- und Sonnenenergie ausbauen und nutzen

- Den Fleischkonsum einschränken

- Plastik vermeiden

- Die Natur nicht zerstören, sondern als Partner schätzen und schützen



Termine anderer Vereine und Organisationen


Haus- und Gartentipps der Saison


Hecken brauchen Pflege

 

Kaum eine andere landschaftliche Struktur erfüllt ein so reichhaltiges Sortiment an Naturfunktionen wie die Hecken, für Tiere wie auch für den Menschen. Sie sind landschaftsprägende Elemente, schützen den Boden vor Wasser- und Winderosion, verbessern das Kleinklima und den Wasserhaushalt, befestigen Hanglagen, sind wichtiges Biotopelement, Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, locken Bienen und Insekten an und liefern Früchte und Beeren.

Um Hecken langfristig zu erhalten, müssen diese aber von Zeit zu Zeit verjüngt werden. Überaltern sie, werden sie innen kahl und sterben ab.

Wie aber leider mit ihnen beim Schnitt verfahren wird, ist oft grausam.

Der leider weit verbreitete Flankenschnitt verpasst der Hecke einen hässlichen „Irokesenscchnitt“ und raubt ihr Krautsaum und Mantel, wodurch sie ihre Funktion für viele Heckenbewohner verliert.

Dagegen ist ein „Auf-den-Stock-Setzen“ sinnvoll. In Abschnitten von 10-20 m werden (fast) alle Sträucher in der Hecke in Höhe von etwa 10 cm abgeschnitten. Einzelbäume bleiben als „Überhälter“ stehen. Wichtig ist, dass eine Heckenreihe nicht komplett entfernt wird, sondern dass jeweils im Wechsel Abschnitte stehen bleiben.

Ziel beim Form- und Pflegeschnitt ist, dass alle Teile der Hecke Licht und Luft erhalten. Dabei unterscheidet man zwischen Rückschnitt und Auslichtungsschnitt. Dabei sollte man aber achtsam verfahren und nicht in Wildwest-Manier die Zweige wegrasieren und ausgefranzte Stümpfe stehen lassen.

Gesetzliche Vorgaben (s. Bundesnaturschutzgesetz §39) müssen beachtet werden: In der Zeit vom 1. März bis 30. September sind lediglich Form- und Pflegeschnitte erlaubt, keinesfalls aber das Abschneiden oder Aufstocksetzen von Hecken. „Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen dürfen ohne vernünftigen Grund weder beeinträchtigt noch zerstört werden.


Nistkasten reinigen

 

W enn Sie im Frühherbst noch nicht Ihre Nistkästen im Garten gereinigt hatten, dann sollten Sie es jetzt Ende Februar bis Anfang März tun. Durch den Klimawandel fangen manche Vögel schon eher zu brüten an als früher. Andererseits haben vielleicht Vögel oder Mäuse die Nisthilfen in kalten Winternächten als geschützte Schlafplätze genützt. Oft auch verwenden Feuerwanzen, Hummeln, Ohrwürmer oder andere Insekten diese zum Überwintern.

Vergewissern Sie sich (z.B. durch Klopfen), dass der Kasten unbewohnt ist. Beim Herausnehmen alter Nester sollte man Handschuhe tragen, um sich vor Bissen eventueller Parasiten zu schützen.

Für gewöhnlich ist es ausreichend, den gebrauchten Nistkasten gründlich auszufegen. Verwenden Sie keinesfalls chemische Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel! Wenn der Parasitenbefall sehr groß sein sollte, hilft es, den Kasten mit klarem Wasser und gegebenenfalls etwas Sodalauge auszuwaschen. Achten Sie darauf, dass er anschließend gut durchtrocknen kann.

Sie haben noch keinen Nistkasten im Garten, am Balkon oder Haus? Sie finden im Internet eine Menge Anleitungen zum Selbstbau (z.B. bei NABU, LBV oder BUND). Oder Sie besorgen sich fertige Kästen, die es passend zu den verschiedenen Vogelarten gibt (im NABU-Shop, bei Schwegler etc.).

Hängen Sie den Nistkasten katzensicher in zwei bis drei Meter Höhe mit dem Einflugloch nach Osten auf und sorgen Sie dafür, dass ein freier Anflug möglich ist.

 

 


Der "unordentliche" Garten

Ein verrottender Reisighaufen ist das Gegenteil von einem Friedhof: Er ist Herberge und Geburtsstätte für neues Leben.

Der Garten ist ein Organismus: Kräuter, Bäume und Sträucher brauchen mineralische Nährstoffe und Wasser aus dem Erdreich. Sie produzieren daraus mit der Sonnenenergie und dem Kohlendioxid Blätter und Äste. In diesem organischen Material ist die Arbeit einer Vegetationsperiode, oder mehrerer, gespeichert. Das Ergebnis dieser "Arbeit" geht auch nicht verloren, wenn Baum und Strauch Laub abwerfen. An Ort und Stelle gelassen beginnt der "Abfall" zu verrotten: Milliarden Bodenlebewesen, darunter winzige Pilze und Algen, Springschwänze und Milben, aber auch große Erdbewohner wie der Regenwurm, zerkleinern innerhalb von Jahresfristen das Holz zu fruchtbarer Humuserde - der Nährstoffkreislauf schließt sich.

Schon deshalb müssen "Abfälle" aus Blättern, Staudenresten und Holz im Garten bleiben, und auf künstliche Nährstoffe kann man verzichten.

Was nicht an Ort und Stelle bleiben kann, sollte an einem schattigen und feuchten Platz untergebracht werden. Es ist wichtig, dass die Äste und Zweige nicht gehäckselt werden, da sie Herberge für alle möglichen Kleinlebewesen bieten. Pilze, Moose, Ferne, Käferlarven, verschiedene Wildbienenlarven und Laufkäfer leben hier. Auch bietet ein Reisighaufen Unterschlupf für Mauswiesel und Igel, Brutplatz für Zaunkönig und Heckenbraunelle, Futterplatz für Kleiber und Spechte und Winterversteck für Marienkäfer und Amphibien.







www.littering.de

Das Portal für eine saubere Landschaft

 

Was ist Littering?
"Littering" ist ein englischer Begriff. Er bezeichnet das Wegwerfen von Abfällen auf Straßen, Plätzen oder in der Natur. Littering betrifft verschiedenste Dinge wie Zeitungen, Flyer, Zigarettenkippen, Verpackungen oder "wild entsorgte" Gegenstände (z.B. Altreifen, Haushaltsgeräte). Sozial unerwünschtes Verhalten wie Farbschmierereien, Vandalismus und Verunreinigungen durch Hundekot gehen mit dem Littering Hand in Hand. Die Gründe für die Verschmutzung liegen im achtlosen Verhalten der Bürger - Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit, mangelndes Verantwortungsbewusstsein, Provokation oder schlichtes Unwissen.
Littering ist kein Kavaliersdelikt: Für die betroffenen Kommunen hat das Littering weit reichende negative Folgen:

Ökologisch
Die weggeworfenen Abfälle verunstalten die Landschaft, können nicht verwertet werden und gefährden Mensch und Tier.

Ökonomisch
Die Kommunen müssen viel Geld ausgeben, um den Schmutz wieder zu beseitigen. Dies bindet zum Teil erhebliche Mittel der kommunalen Haushalte, die - gerade bei der momentanen Finanzlage - an anderen Stellen dringend gebraucht werden.

Sozial
Littering tritt gehäuft an bestimmten Brennpunkten auf, während andere Stadtteile weitgehend verschont bleiben. Eine solche Entwicklung kann zu einer gespreizten Sozialstruktur führen, bei der zunehmend "Schmuddelstadtteile" neben "guten Wohnlagen" bestehen.

Was tun gegen Littering?
Bewährt hat sich eine Kombination aus den "drei A's": ahnden, aufklären, aufräumen.
Woran man bei einer Anti-Littering-Kampagne denken sollte, erfahren Sie im Detail hier...