BN kritisiert mögliche Förderung von Baugebiet bei Höchberg als klimaschädlich
Wie der BUND Naturschutz einem Bericht der Main-Post vom 21.04.2026 entnommen hat, könnte das Vorhaben der Marktgemeinde Höchberg von der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen des Modellvorhabens „Klimagerechter Städtebau – Praxistest 2026-2027“ gefördert werden. Dies kritisiert die Vorsitzende der BN-Kreisgruppe Würzburg, Andrea-Angenvoort- Baier massiv: „Eine Überplanung dieser Böden ist nicht klimagerecht, sondern klimaschädlich. Daran ändern auch eventuell geplante Dachbegrünungen, Versickerungsmulden und Blumenwiesen nichts. Der Verlust der Böden als wertvoller Kohlenstoff- und Wasserspeicher ist nicht ersetzbar.“
Steffen Jodl, Geschäftsführer und Regionalreferent beim BN, fragt: „Soll hier tatsächlich die Überbauung wertvoller Böden - die von örtlichen Landwirten sogar ökologisch bewirtschaftet werden könnten - mit Steuergeldern gefördert werden? Will man so den Flächenverbrauch in Bayern reduzieren?“
Schon mehrfach hatte der BUND Naturschutz den enormen Flächenverbrauch zwischen Höchberg und Eisingen und den Verlust von Lebensraum für Arten der Agrarflur, wie Feldlerche, Rebhuhn und Feldhase, kritisiert – auch mit Unterstützung des Bauernverbands.







