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Hier bringen wir Beiträge unserer Mitglieder


Frühjahrsputz in der Natur: Einfach mal Müll sammeln

Die warme Frühlingssonne zieht uns nach draußen und in die freie Natur. Durchatmen, Luft holen, Kraft tanken, auf andere Gedanken kommen.

Beim Joggen oder Spazierengehen in der Flur oder im Wald ziehen unsere Blicke nicht nur die Frühblüher auf sich, sondern leider auch vielerlei Unrat und Müll: Verpackungen, Taschentücher,Flaschen oder sogar Masken säumen Wiesen und Wege.

Über diesen Anblick freut sich niemand. Der Abfall in der Natur, vor allem Plastik, ist ein riesiges Problem. Er ist im Ackerboden und in den Gewässern. Tiere verschlucken Plastikteile oder verheddern sich in Drähten und Dosen.

Auch Papiertaschentücher werden häufig einfach weggeschmissen. Was steckt dahinter? Schlechte Gewohnheit, fehlendes Umweltbewusstsein oder einfach nur Gedankenlosigkeit? Papiertaschentücher verschandeln nicht nur die Landschaft, sondern sind auch nicht ganz ungefährlich. Sie enthalten Chemikalien. Und auch ein Papiertaschentuch braucht mindestens 3 – 6 Monate zum Verrotten.

Vielerorts werden von lokalen Initiativen Müllsammelaktionen organisiert. Wir machen mit!

Aber Müllsammeln geht auch al lein, z.B. auf dem heimischen Feldweg. Wer möchte, nimmt zum nächsten Spaziergang einfach eine kleine Mülltüte (und evtl. feste Handschuhe) mit und kann so den gesammelten Müll korrekt im nächsten Mülleimer oder daheim entsorgen.

Auch Sportler /-innen können während ihres Workouts an der frischen Luft mithelfen. Aus Schweden kommt das „Plogging“ (von „plocka aufheben,pflücken“+ Jogging), bei dem sich nach jedem Müllstück gebückt wird.

So bleibt unsere Natur sauber und erholsam. Müllvermeidung muss trotzdem an erster Stelle stehen. Denn am besten ist der Müll, der gar nicht erst entsteht.

Erhard Reiniger

 


Gast am Vogelhäuschen

26. Januar 2021

Wir haben aus meinem alten Lego (1978) ein Vogelfutterhaus gebaut und in unserem Garten angebracht. Heute wurde es das erste mal von einem Rotkehlchen besucht. Die Sonnenblumenkerne aus dem Silo werden nicht nass. Zum ersten Anlocken der Vögel haben wir zusätzlich Futter sichtbar auf die Umrandung gelegt.

Axel Jünger

Darauf achten, dass das Futter nicht nass wird! Das kann sonst die Vögel krank machen.
Futterstelle immer sauber halten!
Regelmäßig füttern!

Mehr erfahrt ihr, wie man Vögel richtig füttern soll, zum Beispiel hier.


Ein fliegendes Juwel an der Kürnach

Kürnach, 2019 / 2020

Anfang 2009 schickte uns Uwe Steinmetz aus Kürnach ein Foto von einem Eisvogel, das er am Biotop westlich des Dorfrandes zur Autobahnbrücke hin aufgenommen hatte (Natur und Umwelt, Der Eisvogel - Vogel des Jahres 2009). Das war anscheinend nicht die einzige Entdeckung des farbenfrohen Vogels an der Kürnach. Schon vorher wurde er im Estenfelder Gebiet fotografiert.
Auch bei der Familie Jünger kam der Fisch-Feinschmecker schon öfters mal vorbei. Nachdem Frau Jünger im Mai 2019 an einer Vogelstimmenwanderung mit Bernhard Neckermann teilgenommen hatte, schickte sie uns Fotos aus ihrem Garten, die ihr Mann geschossen hatte:
"Hallo, wie heute bei der Vogelstimmenwanderung in Kürnach versprochen, die Bilder des Eisvogels, der ein bis zweimal im Jahr in Kürnach / Neuer Berg vorbeikommt und die kleinen Sonnenbarsche aus unserem Teich fischt. Grüße ..."
Alles hat halt zwei Seiten. Aber den seltenen Vogel so nah beobachten zu können, ist schon ein besonderes Glück!

Zur Nestanlage benötigt der Eisvogel steile Sand- und Lehmwände, in die er seinen Tunnelbau anlegt. Hinter einem etwa 60 cm langen Gang wird der Nachwuchs in einer geräumigen Höhle von beiden Eltern ausgebrütet und gefüttert. Nach vier Wochen verlassen die Jungen die Brutröhre und können bald danach selbständig fischen.
Viele sterben schon im ersten Lebensjahr. Zu den natürlichen Feinden zählen Greifvögel wie etwa der Sperber. In extremen Wintern verhungern viele Eisvögel. In manchen Jahren werden sie Opfer eines Hochwassers. Die größten Verluste fügt ihnen aber der Mensch zu. Immer mehr Bäche und Flüsse wurden begradigt und ihre Ufer verbaut. Die Vergiftungen und die Verschmutzung des Wassers und die Vernichtung des Fischbestandes taten ein Übriges.

Wer mehr über den Eisvogel wissen will, findet hier eine Menge:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/1973-eisvogel/index.html

https://www.brodowski-fotografie.de/beobachtungen/eisvogel.html

https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen/artenportraits/detail/eisvogel/

(Mineralwasser, mit kleinen Filmen: https://www.eisvogel.info/home/der-eisvogel/hier-lebt-er~13.de.html )

Für Kinder:
https://www.tierchenwelt.de/rackenvoegel/853-eisvogel.html