Zur Startseite

Mainfrankenmesse

Bio-Rezepte 2013

Bio-Rezepte 2011

Ortsgruppen

Forum

Hier bringen wir Beiträge unserer Mitglieder

Akebia quinata, die Klettergurke

Axel Jünger schrieb am 02.10.2022:

Wir haben seit über 10 Jahren eine Akebie (Klettergurke) in unserem Garten. 

In diesem Jahr trägt sie das erste mal 3 Früchte. Da ich nicht weiß, ob das

etwas besonderes ist (für uns schon) wollte ich Ihnen unseren „Fund“ und 

die Bilder dazu mitteilen.

 

Das Internet sagt, dass die Frucht auch Schokoladenwein genannte wird und

vor allem in warmen Regionen Deutschlands, wo zum Beispiel auch Wein angebaut 

wird, können Sie damit rechnen im Oktober Früchte von Ihrer Klettergurke ernten zu 

können. Die gurkenförmigen Früchte sind je nach Sorte fünf bis 12 Zentimeter lang, 

dunkelbraun und mit einer Wachsschicht überzogen. Bei Vollreife platzen die Früchte 

von alleine auf und offenbaren ein weißliches, leicht süßes Fruchtfleisch.

 

Dazu Hintergrundinformation in Stichpunkten:

Akebia quinata

(Klettergurke, Schokoladenwein)

 

Kletterpflanze (wie Geißblatt u.a.)

kommt aus Ostasien

braucht viel Sonne und Wärme, nur beschränkt winterhart (Winterschutz! Laub, Reisig)

einhäusig; männliche Blüten etwas kleiner, rosa; weibl. Blüten etwa 3 cm groß, purpurfarbig

blüht erst nach 5 Jahren, jahreszeitlich sehr früh, Ende April bis Ende Mai, frostempfindlich

Blüten und Früchte riechen und schmecken etwas nach Vanille oder Schokolade

haben keinen Nektar

 

„Die violetten, gurkenförmigen Früchte von Akebia quinata zeigen sich im Herbst. Ihnen verdankt die Pflanze den Namen "Klettergurke". Die essbaren Balgfrüchte werden bis zu zehn Zentimeter lang, sind bläulich bereift und haben ein weißes Fruchtfleisch. Bei Vollreife im Oktober platzen sie auf und geben die schwarzen Samen frei. Sie werden selten ausgebildet, die Fruchtbildung erfolgt nur in sehr warmen Lagen und nach heißen Sommern.“ (www.mein-schöner-garten.de)

Heuer war ja ein sehr heißer Sommer.


Frühjahrsputz in der Natur: Einfach mal Müll sammeln

Die warme Frühlingssonne zieht uns nach draußen und in die freie Natur. Durchatmen, Luft holen, Kraft tanken, auf andere Gedanken kommen.

Beim Joggen oder Spazierengehen in der Flur oder im Wald ziehen unsere Blicke nicht nur die Frühblüher auf sich, sondern leider auch vielerlei Unrat und Müll: Verpackungen, Taschentücher,Flaschen oder sogar Masken säumen Wiesen und Wege.

Über diesen Anblick freut sich niemand. Der Abfall in der Natur, vor allem Plastik, ist ein riesiges Problem. Er ist im Ackerboden und in den Gewässern. Tiere verschlucken Plastikteile oder verheddern sich in Drähten und Dosen.

Auch Papiertaschentücher werden häufig einfach weggeschmissen. Was steckt dahinter? Schlechte Gewohnheit, fehlendes Umweltbewusstsein oder einfach nur Gedankenlosigkeit? Papiertaschentücher verschandeln nicht nur die Landschaft, sondern sind auch nicht ganz ungefährlich. Sie enthalten Chemikalien. Und auch ein Papiertaschentuch braucht mindestens 3 – 6 Monate zum Verrotten.

Vielerorts werden von lokalen Initiativen Müllsammelaktionen organisiert. Wir machen mit!

Aber Müllsammeln geht auch al lein, z.B. auf dem heimischen Feldweg. Wer möchte, nimmt zum nächsten Spaziergang einfach eine kleine Mülltüte (und evtl. feste Handschuhe) mit und kann so den gesammelten Müll korrekt im nächsten Mülleimer oder daheim entsorgen.

Auch Sportler /-innen können während ihres Workouts an der frischen Luft mithelfen. Aus Schweden kommt das „Plogging“ (von „plocka aufheben,pflücken“+ Jogging), bei dem sich nach jedem Müllstück gebückt wird.

So bleibt unsere Natur sauber und erholsam. Müllvermeidung muss trotzdem an erster Stelle stehen. Denn am besten ist der Müll, der gar nicht erst entsteht.

Erhard Reiniger

 


Gast am Vogelhäuschen

26. Januar 2021

Wir haben aus meinem alten Lego (1978) ein Vogelfutterhaus gebaut und in unserem Garten angebracht. Heute wurde es das erste mal von einem Rotkehlchen besucht. Die Sonnenblumenkerne aus dem Silo werden nicht nass. Zum ersten Anlocken der Vögel haben wir zusätzlich Futter sichtbar auf die Umrandung gelegt.

Axel Jünger

Darauf achten, dass das Futter nicht nass wird! Das kann sonst die Vögel krank machen.
Futterstelle immer sauber halten!
Regelmäßig füttern!

Mehr erfahrt ihr, wie man Vögel richtig füttern soll, zum Beispiel hier.


Ein fliegendes Juwel an der Kürnach

Kürnach, 2019 / 2020

Anfang 2009 schickte uns Uwe Steinmetz aus Kürnach ein Foto von einem Eisvogel, das er am Biotop westlich des Dorfrandes zur Autobahnbrücke hin aufgenommen hatte (Natur und Umwelt, Der Eisvogel - Vogel des Jahres 2009). Das war anscheinend nicht die einzige Entdeckung des farbenfrohen Vogels an der Kürnach. Schon vorher wurde er im Estenfelder Gebiet fotografiert.
Auch bei der Familie Jünger kam der Fisch-Feinschmecker schon öfters mal vorbei. Nachdem Frau Jünger im Mai 2019 an einer Vogelstimmenwanderung mit Bernhard Neckermann teilgenommen hatte, schickte sie uns Fotos aus ihrem Garten, die ihr Mann geschossen hatte:
"Hallo, wie heute bei der Vogelstimmenwanderung in Kürnach versprochen, die Bilder des Eisvogels, der ein bis zweimal im Jahr in Kürnach / Neuer Berg vorbeikommt und die kleinen Sonnenbarsche aus unserem Teich fischt. Grüße ..."
Alles hat halt zwei Seiten. Aber den seltenen Vogel so nah beobachten zu können, ist schon ein besonderes Glück!

Zur Nestanlage benötigt der Eisvogel steile Sand- und Lehmwände, in die er seinen Tunnelbau anlegt. Hinter einem etwa 60 cm langen Gang wird der Nachwuchs in einer geräumigen Höhle von beiden Eltern ausgebrütet und gefüttert. Nach vier Wochen verlassen die Jungen die Brutröhre und können bald danach selbständig fischen.
Viele sterben schon im ersten Lebensjahr. Zu den natürlichen Feinden zählen Greifvögel wie etwa der Sperber. In extremen Wintern verhungern viele Eisvögel. In manchen Jahren werden sie Opfer eines Hochwassers. Die größten Verluste fügt ihnen aber der Mensch zu. Immer mehr Bäche und Flüsse wurden begradigt und ihre Ufer verbaut. Die Vergiftungen und die Verschmutzung des Wassers und die Vernichtung des Fischbestandes taten ein Übriges.

Wer mehr über den Eisvogel wissen will, findet hier eine Menge:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/1973-eisvogel/index.html

https://www.brodowski-fotografie.de/beobachtungen/eisvogel.html

https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen/artenportraits/detail/eisvogel/

(Mineralwasser, mit kleinen Filmen: https://www.eisvogel.info/home/der-eisvogel/hier-lebt-er~13.de.html )

Für Kinder:
https://www.tierchenwelt.de/rackenvoegel/853-eisvogel.html