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BUND Naturschutz zum Verkehrskonzept in Würzburg: Erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung

BUND Naturschutz begrüßt das Konzept „Besser leben im Bischofshut“ als ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung, wünscht sich insgesamt aber eine Reduzierung des Parkplatzangebotes in der Innenstadt und fordert rasche Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität.

19.10.2021

Das vorgestellte Konzept „Besser leben im Bischofshut“, das von einem Bündnis einiger Fraktionen des Stadtrates erarbeitet wurde, enthält nach Ansicht des BN durchaus richtige Punkte. So sorgen die Verbesserungen im Radverkehr, die höhere Taktung der Straßenbahn sowie die Erstellung eines Fußverkehrskonzeptes für eine fairere Verteilung des Straßenraums und dadurch letztendlich zu einem „Mehr“ an Mobilität, so der 1. Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Würzburg, Armin Amrehn. Auch, dass sich anscheinend eine Mehrheit im Stadtrat für ein solches Konzept gefunden hat, begrüßt der BN. „Die Zeit drängt, um das globale Ziel von 1,5 Grad Erderwärmung einzuhalten. Eine Mobilitätswende ist dabei ein wichtiger Baustein“, führt BN-Geschäftsführer Steffen Jodl aus. Kritisch sieht der BUND Naturschutz jedoch die Reihenfolge der Maßnahmen. So sollten nach Ansicht des BN erst Flächen umgewidmet und entsiegelt werden, um zeitnah Grün- und Versickerungsflächen zu schaffen. Diese werden dringend benötigt, um Hitzewellen und Starkregenereignisse in Würzburg als Folge der Klimakrise abzufedern. Auch müsste das Parkplatzangebot in der Innenstadt insgesamt reduziert werden. Nur so lässt sich der Autoverkehr verringern und die Aufenthaltsqualität - auch zum Vorteil des Einzelhandels – steigern, so der BN abschließend.