BUND NATURSCHUTZ FÜR BEGRÜNTE FUßGÄNGERZONE

Der Umwelt- und Planungsausschuss des Würzburger Stadtrates hat eine begrünte Fußgängerzone in Würzburg mit knapper Mehrheit abgelehnt. „Der BUND Naturschutz ist fassungslos über diese rückwärtsgewandte Entscheidung der Vertreter von CSU, Freien Wählern, Bürgerforum und Würzburger Liste“, so Armin Amrehn, 1. Vorsitzender beim BUND Naturschutz Würzburg /BN. „Dies zeigt deutlich, dass einige Stadträte die Zeichen der Zeit noch immer nicht erkannt haben und die Bedrohung der Gesundheit der Menschen durch Feinstaub- und Stickoxide sowie durch die zunehmende Überhitzung der Stadt aufgrund des Klimawandels noch immer nicht erkennen oder nicht erkennen wollen“, kritisiert Steffen Jodl, Geschäftsführer beim BN diesen Beschluss.

19.07.2018

45 Parkplätze sind für einige Vertreter des Würzburger Stadtrates wichtiger, als eine Fußgängerzone im Bereich Sterngasse, Plattnerstraße und Am Bruderhof, die zudem noch mit sieben Bäumen begrünt werden sollte. Gerade in Hinblick auf die hohe Belastung Würzburgs mit Autolärm, Luftschadstoffen und einer Zunahme an Hitzetagen, ist eine Reduktion des Verkehrs und die Schaffung begrünter Plätze eine notwendige und sinnvolle Investition in die Zukunft, stellt der BN in einer Pressemitteilung fest. Von der damit verbundenen Aufwertung der Innenstadt würden auch  Einzelhandel und Gastronomie profitieren.  „Die Würzburger Stadträte sollten sich das Ergebnis zum Bürgerentscheid am Kardinal-Faulhaber-Platz noch einmal zu Gemüte führen. Vor allem Wähler, die in der Nähe der hoch belasteten Innenstadt wohnen, stimmten - bei sehr hoher Wahlbeteiligung - mit weit über 60 % für eine umfassende Begrünung und gegen weiteren Parkraum“, erinnert Steffen Jodl abschließend.

Für Rückfragen:                                    
Steffen Jodl
Diplom-Biologe
Geschäftsführer
Tel. 09 31/43972
E-Mail: steffen.jodl@bn-wuerzburg.de

 

Hintergrundinformation: BUND Naturschutz (BN)
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